Liebe Hundefreunde,

Mein erster eigener Hund lief uns damals zu: Schnappi, eine kleine, süße Promenadenmischung. Ich hatte ihn sehr ins Herz geschlossen. Meine Liebe zu Hunden habe ich mir mit meinen drei eigenen Hunden 

bis heute bewahrt. Und deshalb geben wir bei Happy Dog immer unser Bestes gesunde Nahrung für Hunde herzustellen – für jede Größe, für jedes Bedürfnis und für jedes Alter. Damit auch Sie von Anfang an Ihr Bestes geben können, finden Sie hier wertvolle Tipps rund um die besondere Ernährung Ihres Hundebabys.

Herzlichst, Ihr Georg Müller

Georg Müller

Gründer und Geschäftsführer
von Happy Dog

Ihr Welpe – Tipps und Tricks für gesundes Wachstum

So bleibt Ihr Hundebaby gesund

Einen Welpen zu adoptieren ist eine große Entscheidung – immerhin wird Ihr neuer Freund Sie bis zu 15 Jahre begleiten. Deshalb sollten Sie einige Punkte bei der Pflege und dem Füttern Ihres kleinen Hundes beachten, denn Welpen haben ganz andere Ansprüche an ein gutes Hundefutter als ausgewachsene Hunde.

Welpen haben spezielle Ansprüche

Wer seinem Welpen beim Spielen zuschaut wird schnell feststellen, dass Neugier und Spieltrieb des kleinen Fellbündels unendlich scheinen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Welpe ein gesundes Hundefutter bekommt, das genügend Energiereserven für Entdeckertouren bereitstellt. Unser hochwertiges Trockenfutter ist optimal auf die Bedürfnisse von Junghunden und Welpen abgestimmt. Es enthält alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe, die Ihr Hund braucht um groß und stark zu werden.

Da der Energiebedarf eines Welpen oder Junghundes auch von der Größe der Rasse bedingt ist, gibt es unser Welpenfutter für kleine Hunderassen, mittelgroße und große Hunderassen. Um den Wachstumsphasen heranwachsender Hunde gerecht zu werden, ist unser Trockenfutter auch nach Alter gestaffelt. Unser Happy Dog Service Team berät Sie gerne, welches das richtige Futter für Ihren kleinen Hund ist.

Ist Trockenfutter gut für Welpen?

Unser Trockenfutter für Welpen steht einem Nassfutter in nichts nach. Ein gutes Trockenfutter ist für Welpen und Junghunde ideal, weil es nicht nur die Zähne stärkt, sondern auch vielfältig und günstig ist. Doch Achtung: Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund stets ausreichend frisches Wasser zu Verfügung hat. Am besten stellen Sie mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen Ihrer Wohnung auf, um ihren Welpen zum Trinken zu animieren. 

Lassen Sie sich vom Happy Dog Team beraten

Auf dieser Seite haben Ihnen unsere Happy Dog Experten noch einige weitere Informationen und Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren Junghund richtig füttern und erziehen. Gerne beraten Sie auch unsere Tierärzte im Happy Dog Service Center individuell und persönlich zur Ernährung von Ihrem Welpen.

Wie viel Futter braucht mein Welpe?

Bei der Bemessung der idealen Futtermenge sollte besonders bei überdurchschnittlich schnell gewachsenen und somit „zu großen“ Jungtieren das alters- und rassetypische „Sollgewicht“ zugrunde gelegt werden und nicht so sehr das momentane tatsächliche Gewicht („Ist-Gewicht“)! Füttert man einen zu großen und zu schweren Welpen nach dem tatsächlichen Gewicht, so fördert man weiteres zu rasches Wachstum.

Wie oft muss ich meinen Welpen füttern?
  • Bis zum Alter von 4 Monaten: 4 Mahlzeiten / Tag,
  • Bis zum Alter von 6 Monaten: 3 Mahlzeiten / Tag,
  • Ab einem halben Jahr: 2 Mahlzeiten / Tag

Ein bis zwei Mahlzeiten pro Tag sind übrigens auch für den erwachsenen Hund empfehlenswert, wobei man dann die Mahlzeiten statt sie einfach zu halbieren auch in Portionen wie z.B. 1/3 morgens und 2/3 abends (oder umgekehrt) aufteilen kann. Zur optimalen Vorbeugung vor Magendrehungen werden sogar mindestens 3 Mahlzeiten pro Tag empfohlen.

Wann stelle ich auf „Erwachsenenfutter“ um?
  • Bei kleinen Rassen (bis 10 kg) wird mit ca. 9-12 Monaten auf ein passendes „Erwachsenenfutter“ umgestellt.
  • Bei mittelgroßen Rassen (11-25 kg) erfolgt die Umstellung mit ca. 12-15 Monaten.
  • Bei Riesenrassen ist das Größenwachstum im Alter von ca.15-18 Monaten nahezu abgeschlossen. Daher stellt man sie dann auf Erwachsenenfutter“ um. 

Das Anschluss-Futter wird dabei je nach Rassen, Stoffwechselveranlagung und Leistung ausgewählt (z.B. Adult Mini für ausgewachsene Hunde bis 10 kg mit normalem Energiebedarf, Adult Medium für ausgewachsene Hunde von 11-25 kg mit normalem Energiebedarf, Adult Maxi für ausgewachsene Hunde ab 26 kg mit normalem Energiebedarf).

Wenn Ihr neuer Bewohner ins Haus kommt, denken Sie bitte daran, dass er nun in ganz kurzer Zeit sehr viel Neues verdauen muss. Er hat sein gewohntes Umfeld, seine Geschwister und seine alte Familie nicht mehr um sich, und muss sich erst an seine neue Menschen und die neue Umgebung gewöhnen. Lassen Sie ihm Zeit! 

Bei aller Liebe und auch wenn Sie beim Anblick des kleinen Vierbeiners Herzchen in den Augen haben und dahin schmelzen, wird es Zeiten geben, in denen Sie ihn am liebsten ohne Rückfahrticket auf den Mond schießen würden. Zum Beispiel, wenn er gerade das dritte Paar Ihrer Lieblingsschuhe zerbissen hat. 

Spätestens dann wird klar, dass man mit der Grunderziehung des Welpen beginnen sollte. Die folgenden Tipps beschränken sich auf wenige aber grundlegende Punkte, weil sie erst einmal das Wichtigste sind, was das Hundekind lernen muss.

Stubenreinheit

Die Stubenreinheit gehört zu den wichtigsten Dingen, die ein Welpe lernen muss, um Ihren Teppich und die Nerven aller Beteiligten zu schonen. In den ersten Wochen müssen Sie allerdings Geduld aufbringen. Tragen Sie den Kleinen regelmäßig im Abstand von mehreren Stunden nach draußen, auch nachts, denn eine ganze Nacht hält so ein Zwerg noch nicht durch. 

Meist machen Welpen direkt nach dem Schlafen, nach dem Fressen und beim/nach dem Spielen. Setzt er draußen Kot oder Urin ab, müssen Sie ihn freudig und erkennbar dafür loben. Ertappen Sie ihn drinnen in flagranti, sagen Sie laut „Nein“, und tragen ihn in den Garten. Macht er dann sein Geschäft draußen, loben Sie ihn wieder kräftig. Ist das Kind schon in den Brunnen, bzw. der Haufen auf den Teppich gefallen, haben Sie Pech gehabt – wer zu spät kommt, muss zur Strafe putzen. Ihn jetzt noch dafür zu rügen, würde keinen Sinn machen, der Welpe versteht den Zusammenhang nicht mehr.

Komm! oder: Wie heiße ich eigentlich?

Damit Ihr Welpe erst einmal lernt wie er heißt, sprechen Sie ihn mit seinem Namen an und geben Sie ihm parallel Futter. Meist lernen die Kleinen sehr schnell, dass sie damit gemeint sind und dass beim Klang des Namens etwas Tolles zu erwarten ist. Nun können Sie sich mit Futter in der Hand ein paar Meter von Ihrem Hund fortbewegen und dabei seinen Namen rufen. Wenn er kommt gibt es die Belohnung.

Der nächste Schritt wäre dann, ihn mit Namen anzusprechen, wenn er gerade nicht auf Sie achtet. Damit wären wir bereits beim nächsten wichtigen Punkt: Ihr Welpe muss lernen, dass er auf Sie achten muss – und nicht umgekehrt! Nutzen Sie Unachtsamkeiten seinerseits aus, um sich zu verstecken und seinen Namen zu rufen. Entfernen Sie sich aber nicht zu weit. Wenn er auf Ihr Rufen hin kommt, loben Sie ihn überschwänglich. Sie können auch laut jauchzend von ihm weglaufen, auch das wird seine Aufmerksamkeit erregen und er wird Ihnen nachlaufen. Auch hier wird er natürlich mit Futter oder einem Spiel belohnt, wenn er bei Ihnen ist.

Nein!, Aus!, Pfui!

Manches, was beim Welpen noch ganz nett sein mag, ist es beim erwachsenen Hund nicht mehr. Und darum sollte schon der Welpe lernen, dass nicht immer alles nach seinem Kopf geht. Auch im Umgang mit seinen Geschwistern, der Mutter oder anderen Alttieren muss er das lernen und akzeptieren. Lassen Sie ihm also nicht alles durchgehen – Sie bestimmen, was erlaubt ist und was nicht!

Aber dafür muss er erst einmal gelernt haben, was „Nein“ überhaupt bedeutet.

Nehmen Sie ein Leckerchen in die Hand und halten Sie es dem Welpen hin. Will der Kleine sich bedienen, schließen Sie die Hand und sagen „Nein“. Nach kurzer Zeit öffnen Sie die Hand erneut und wiederholen Sie das Spiel. Meist lernen Wepen recht schnell, was „Nein“ bedeutet. Jetzt öffnen Sie die Hand und bieten das Futter mit einem „Nimm's“ dem Hund an. Es wird nicht lange dauern, bis er den Futterbrocken erst auf Ihr „Nimm's“ hin nimmt.

Wenn dies funktioniert steigern Sie die Anforderung und legen das Leckerchen vor sich auf den Boden. Aber passen Sie auf, dass Sie im Zweifelsfall schneller sind als Ihr Hund! Wiederholen Sie diese Übung immer wieder; erst im ablenkungsarmen häuslichen Umfeld, später auch draußen. Wenn Sie dies regelmäßig und konsequent üben, ohne dass Ihr Kleiner zwischendurch Erfolgserlebnisse zu verbuchen hat, wird das „Nein“ nach einiger Zeit auch in Alltagssituationen gut funktionieren.

Ein „Nein“ ist lebensnotwendig und hilft bei der Gefahrenvermeidung!

Korrektur

Wenn Ihr Kleiner die Grenzen des guten Benehmens überschreitet, müssen Sie ihm das auch zeigen. In manchen Fällen mag ein Ignorieren ausreichend sein, zum Beispiel, wenn er bei Sozialkontakt mit Ihnen zu aufdringlich und wild wird. In diesem Fall sagen Sie klar und deutlich „Schluss“, stehen auf und gehen. Nun hat er das, was ihm eben noch wichtig war verloren und steht alleine da. 

Sollte dies allerdings nicht ausreichen, ihn zu unterbrechen, oder wenn er zum Beispiel gerade Ihr bereits erwähntes Paar Lieblingsschuhe zerlegt, wird ein Ignorieren recht wenig bringen: Ihrem Kleinen ist es in dieser Situation herzlich egal, ob Sie weggehen oder nicht.In diesem Fall kommen Sie um deutliche Abbruchsignale nicht herum. Das ist aber auch nicht schlimm, solange sie unmissverständlich und der Situation angemessen sind und sofort erfolgen. Begrenzen Sie ihn, indem Sie direkt auf ihn zugehen oder sich über ihn beugen und ihn dabei fixieren. Wenn das nicht ausreicht, können Sie ihn auch anrempeln oder ihn umwerfen. Das hört sich härter an und sieht schlimmer aus als es ist. Wer einmal Althunde im Umgang mit Welpen beobachtet hat weiß, dass es da nicht zimperlich zugeht. Dafür sitzt die Lektion dann auch und man muss das Ganze nicht immer wieder wiederholen. Was das sofortige und unmissverständliche Handeln angeht, können wir Menschen von den Hunden noch viel lernen! Welpen, die ernst gemeinte Abbruchsignale von Althunden ignorieren, wird man nie erleben, wohingegen Welpen, die die menschlichen Abbruchsignale nicht ernst nehmen, leider keine Seltenheit sind. Noch haben Sie es einfach, und vieles, was jetzt ja noch so süß ist, ist beim erwachsenen Hund alles andere als süß! 

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Hunde nicht nachtragend sind. Auch da sollten wir uns eine Scheibe von abschneiden und von den Hunden lernen. Ignorieren über einen längeren Zeitraum ist nicht sinnvoll, sondern – ganz im Gegenteil – schädlich für die Mensch-Hund-Beziehung. Die Annahme des „Versöhnungsangebots“ des Gemaßregelten ist äußerst wichtig und wird das Vertrauen Ihres Hundes in Sie stärken.

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