Die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes ist unser wichtigstes Ziel. Alle unsere Produkte und ihre Bestandteile sind speziell auf die ernährungsphysiologischen Besonderheiten des Hundes zugeschnitten:

Vielseitige Eiweißversorgung

Happy Dog Produkte sind besonders ausgewogen und haben einen hohen Anteil sehr hochwertiger tierischer Eiweißquellen von frisch geschlachteten Tieren.

Maßvoller Energiegehalt

Wir achten auf eine maßvolle Energieversorgung mit weniger Fett und mehr Eiweißgehalt – so beugt Happy Dog Zivilationskrankheiten wie Übergewicht und Gelenkproblemen vor.

Natürlich bestes Futter

Alle Happy Dog Sorten werden mit besten Zutaten und ohne künstliche Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe, ohne Soja, ohne Zuckerzusatz, ohne Tierversuche und ausschließlich in Deutschland hergestellt.

Alle Infos zu Hundewelpen und ihrer gesunden Ernährung finden Sie in unserer Welpenwelt.

Allgemeine Fragen zur Ernährung

Hier beantworten wir Ihnen ganz allgemeine Fragen rund um die richtige Ernährung für Ihren Hund – Von der richtigen Futtermenge über die Anzahl von Mahlzeiten bis hin zur Futterumstellung.

Das Besondere an Happy Dog Trockenfutter

Ausschließlich hochwertige Trockennahrung wie Happy Dog bietet eine ideale Vielfalt natürlicher Inhaltsstoffe mit bestem hochverdaulichem Fleisch verschiedener Tierarten, hoch aufgeschlossenen Getreidesorten, wirksamen Kräutern, wertvollen Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen.

Mit speziellen Rezepturen kann man zudem ganz gezielt auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Hundes eingehen. Eine hochwertige Trockenfuttermahlzeit ist übrigens meist deutlich  preiswerter als eine Dosenfutterration.

Erfahren Sie mehr zu unseren Qualitätskritereien und zu unserer Philosophie.

Wie viel Abwechslung braucht ein Hund beim Futter?

Die Vielfalt in der Natur ist begrenzt

Selbst der erfolgreichste „Räuber“ hat in der Natur eigentlich gar nicht besonders viel Abwechslung: Um sein Rudel optimal zu versorgen, erlegt er nämlich bevorzugt große Beutetiere - und hiervon gibt es nicht sehr viel Auswahl.
Aber natürlich verschmäht ein Raubtier ggf. auch eine kleine Abwechslung durch ein kleines Beutetier oder auch unterschiedlichste pflanzliche Kost nicht.

Abwechslung für den Haushund

Die Happy Dog Rezepturen ahmen die Vielfalt, die die Natur bietet, durch eine optimale Kombination von Zutaten in den Rezepturen optimal nach. Weitere Abwechslung bieten unseren Hunden die Leckerchen und Kauartikel, die es nebenher gibt.

Futterwechsel lieber nur mit triftigem Grund

Hin und wieder das Futter zu wechseln kann durchaus sinnvoll und notwendig sein: z.B. während des Wachstums, der Trächtigkeit und Säugezeit, wenn man im Winter deutlich weniger aktiv ist als im Sommer etc. Häufige Futterwechsel nur der Abwechslung willen sind nicht nötig. Man erzieht sich dadurch nicht selten sogar einen „heiklen Fresser“ oder provoziert bei sensiblen Tieren eine Verschlechterung des Befindens.

Die richtige Futtermenge

Empfehlung auf der Verpackung

Futtermengenempfehlungen können nur rein rechnerisch ermittelt werden und sind daher nie mehr als eine „Empfehlung“. Sie beziehen sich auf das augenblickliche Idealgewicht bei normaler Bewegung.

Tatsächlicher Tagesbedarf

Der individuelle Bedarf Ihres Hundes richtet sich jedoch auch nach seiner Aktivität und der Stoffwechselveranlagung. Daher kann die optimale Futtermenge auch von der Empfehlung abweichen. Bei Neigung zu Übergewicht ist die ideale Futtermenge möglicherweise also deutlich geringer und es ist sinnvoll auf eine „leichtere“ Nahrung (z.B. Happy Dog Light Calorie Control oder Sensible Toscana) umzustellen. Schlanke und aktive Tiere dürfen etwas mehr bekommen.

Wie oft füttert man einen ausgewachsenen Hund?

Ein bis zwei Mahlzeiten pro Tag sind für den erwachsenen Hund ideal, wobei man dann die Mahlzeiten - statt sie einfach zu halbieren - auch in unterschiedlich große Portionen wie z.B. 1/3 morgens und 2/3 abends (oder umgekehrt) aufteilen kann. Zur optimalen Vorbeugung vor Magendrehungen werden bei gefährdeten Rassen übrigens 3 Mahlzeiten pro Tag empfohlen.  

Tipps zur Futterumstellung

Idealerweise sollte man eine Futterumstellung über mehrere Tage (3 - 4) vornehmen, damit sich der Organismus an das neue Futter und die möglicherweise ja ganz anders zusammengestellte Rezeptur anpassen kann. Dabei mit jeder Mahlzeit immer ein wenig mehr von der neuen Nahrung unter das gewohnte Futter mischen. Bei jungen, älteren, verdauungssensiblen oder kranken Tieren besser ganz besonders schonend über 7 (- 14) Tage umstellen.

Unser Rat bei heiklen Fressern

Das können Sie tun
Manche Hunde lieben beim Fressen die Abwechslung. In diesem Falle ist die sogenannte Mischfütterung eine gute Idee (siehe „Was ist Mischfütterung?“).  Man sollte bei der Fütterung aber möglichst konsequent bleiben, denn die Fütterung hat viel mit der Erziehung zu tun.

Bitte beachten …
Nicht der Hund entscheidet, wann er was bekommt, sondern wir! Wer hier zu nachgiebig ist und ständig neue Futter anbietet oder gar das Futter permanent verfeinert,  der „erzieht“ sich leicht einen heiklen Fresser.

Was heißt „hohe Verdaulichkeit“ und warum ist sie wichtig?

Eine besonders hohe Verdaulichkeit gewährleistet, dass die Nährstoffe in der Nahrung vom Körper leicht aufgenommen werden können und dann ohne aufwendige Verdauungs- und Umbauprozesse  für Stoffwechselvorgänge im Körper zur Verfügung stehen. Je höher die Verdaulichkeit, umso weniger „Stoffwechselendprodukte“ bleiben als „Abfall“ zurück, der den Körper belasten könnte. Daher ist eine hohe Verdaulichkeit besonders für sensible Tiere äußerst wichtig.

Zeichen für eine gute/hohe Verdaulichkeit:

  • kleine Fütterungsmenge
  • kleine Kotmenge
  • gute Kotkonsistenz

Die Verdaulichkeit ist auch ein Qualitätskriterium

Je höher die Qualität der verwendeten Rohstoffe ist, umso höher ist die Verdaulichkeit des Futters – und dementsprechend auch die Qualität des Futtermittels selbst. Auch das Herstellungsverfahren beeinflusst die Verdaulichkeit eines Produktes: So sind extrudierte Kroketten – wie die von Happy Dog - deutlich höher verdaulich als Quetschflocken (vergleichbar mit unserem „Frühstücksmüsli)

Happ Dog Produkte mit besonders hoher Verdaulichkeit (90%)

Happy Dog Produkte haben eine besonders hohe Verdaulichkeit (90 %) und sind daher sehr gut bekömmlich. Wie gut eine Hundenahrung vom Körper verwertet werden kann, zeigt sich übrigens deutlich an den Hinterlassenschaften. Eine nur 7,5 % niedrigere Verdaulichkeit (also 82,5 % gegenüber 90%) bewirkt eine doppelt so große Kotmenge.

Individuelle Faktoren spielen auch eine Rolle

Die Verdaulichkeit ist allerdings nicht nur allein von der Art und Qualität der Nahrung abhängig, sondern auch vom Tier selbst. Bei nervösen und älteren Tieren kann die Verdaulichkeit eines Futtermittels durch eine zu rasche Darmpassage oder nachlassende Funktion der Verdauungsorgane abnehmen.

Hunde benötigen möglichst viel Fleisch im Futter – stimmt das?

Der Hund stammt zwar vom Wolf ab, der als „Carnivore“ (=Fleischfresser) bezeichnet wird. Wegen seiner Ernährungs-Gewohnheiten bezeichnet die Ernährungswissenschaft den Hund jedoch als „Carni-Omnivore“ (Fleisch- und Allesfresser).

Entwicklung vom Wolf zum Hund
Unsere Hunde haben sich - im Gegensatz zum Wolf - in den letzten Jahrzehntausenden sehr gut an unsere Lebensweise gewöhnt und haben keinerlei Probleme mit der Verwertung von Kohlehydraten. Das haben Forscher erst 2013 nachgewiesen. Im Grunde ist es auch leicht nachvollziehbar, denn die Hunde haben ja die menschliche Entwicklung vom Jäger zum Bauern an unserer Seite erlebt und hatten damit genug  Zeit sich darauf einzustellen. Happy Dog bietet dem Hund von heute die perfekt an seinen tatsächlichen Bedarf angepassten Rezepturen.

Weitere Informationen zur Entwicklung vom Wolf zum Hund >>

Beeinflusst das Hundefutter das Verhalten eines Hundes?

Ja. Aber nicht in dem hohen Maße, wie oftmals angenommen. Welche Art der Fütterung sinnvoll ist, hängt in hohem Maße von  der Persönlichkeit und der emotionalen Stabilität des Hundes ab.

Beispiel Proteingehalt
Ist ein Tier sehr „aufgedreht“, dann ist es oft hilfreich auf einen eher moderaten Proteingehalt in der Nahrung zu achten (ca. 20-24%).

Beispiel Mais
Verhaltensexperten empfehlen Mais in der Beratung ungefähr genauso oft, wie sie ihn vom Speiseplan streichen. Cortisol-gesteuerte, gestresste, unsichere Hunde sollten eher keinen Mais bekommen. Wenn Hunde jedoch dazu neigen "nach vorne zu gehen", kann man sie mit den Inhaltsstoffen von Mais etwas "dämpfen“. Man sollte Mais ohne vorherige Persönlichkeitsanalyse nicht pauschal verteufeln. Hier ist oftmals eine ausführliche Beratung erforderlich.

Sinnvoller Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln

Gesunde Hunde brauchen keine Nahrungsergänzung

Ein Hund, der gesund ist und mit einem guten Alleinfuttermittel ausgewogen ernährt wird, braucht keinerlei Nahrungsergänzung. Ein bedarfsgerecht ernährter Hund nimmt über seine Nahrung alles auf, was er braucht, um fit und gesund zu bleiben.

Vorher lieber den Tierarzt fragen

Ihr Tierarzt kann im Zweifelsfall genau feststellen, ob überhaupt und unter welchen Mängeln Ihr Hund leidet. Gezielt und vor allem wohldosiert eingesetzt, können Nahrungsergänzungsmittel dann durchaus die passende Lösung sein.

Nahrungsergänzung in besonderen Situationen

Befindet sich der Hund in einer besonderen Situation, kann es durchaus sinnvoll sein, ein passendes Nahrungsergänzungsmittel zu geben:

Fellwechsel

Beispielsweise sollen Biotin oder auch Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren dem Hund gut durch den Fellwechsel helfen. 

Nach Operationen

Nach einer OP oder bei chronischen Krankheiten ist der Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen oft erhöht. Da können solche Präparate den Genesungsprozess durchaus fördern oder den Bedarf decken helfen, wenn der Hund nur wenig fressen mag. 

Linderung bei erhöhtem Stress

Zweifelsohne gibt es auch Kräuter, die beruhigend wirken und in Stress-Situationen lindernd eingesetzt werden können. 

Trächtige Hündinnen

Während der Trächtigkeit können Zusätze dabei helfen, den erhöhten Energie- und Vitaminbedarf der Hündin zu decken. 

BARF / Rohfütterung

Auch Hunde, die nach der sogenannten BARF-Methode ernährt werden, kommen ohne den Zusatz von Nahrungsergänzungsmitteln meist nicht aus. 

Wir werden oft nach den Bestandteilen unserer Hundenahrung gefragt, da Unsicherheiten bestehen was für den Hund tatsächlich gesund und gut verdaulich ist und was nicht.

Am häufigsten geht es dabei um die Proteinquellen, Getreide im Hundefutter und den Unterschied zwischen Trocken- und Nassfutter. Unsere Informationen entsprechen dem aktuellem wissenschaftlichen Stand und klären über gängige Irrtümer auf. 

Inhaltsstoffe, Happy Dog, Futter

Getreide

Immer wieder hört oder liest man, Getreide sei schädlich für Hunde. Getreide bzw. Kohlenhydrate sind für den Hund von heute jedoch kein generelles Problem. Warum, das erläutert eine wissenschaftliche Studie aus Schweden (Universität Uppsala), die im Januar 2013 in der Zeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde.

Entwicklung vom Wolf zum Hund

Im Laufe der Jahrzehntausende hat sich der Hund an sein Leben in unserer Nähe optimal angepasst. Im gleichen Maße wie wir vom Jäger zum Bauern wurden, verbesserte sich seine Fähigkeit Kohlenhydrate zu verdauen erheblich. So ist beispielsweise das Enzym, das die Stärke verdaut, beim Hund mehr das 7-fach aktiver als beim Wolf. Die Forscher fanden beim Hund  zudem viele weitere Hinweise auf eine optimierte Kohlenhydratverwertung. Das bedeutet, dass Getreide und andere Kohlenhydrate nicht pauschal ungeeignet für die Ernährung eines Hundes sind, sondern eine Frage der individuellen Unverträglichkeit.

Getreidefrei nur bei Unverträglichkeiten/Allergien ein Muss

Getreide sollte nur dann vermieden werden, wenn der Vierbeiner dagegen allergisch ist oder eine Unverträglichkeit dagegen hat. Das ist allerdings weitaus seltener der Fall als man glaubt.  Werden tatsächlich viele Getreidesorten nicht vertragen, dann sollte die Wahl auf getreidefreie Rezepturen fallen, wie Happy Dog Sensible Africa, Sensible Canada oder Sensible Karibik.

Fleischanteil

Ein ungenauer Begriff
Der Begriff "Fleischanteil" ist leider nicht geschützt und auch nicht wissenschaftlich definiert. Das ist ähnlich wie beim Begriff "Leicht", der ja z.B. bei Joghurt auch "fettreduziert", "kalorienarm" oder "schaumig aufgerührt" bedeuten kann.
Am Seriösesten ist es, den „Fleischanteil“ als den Anteil tierischen Proteins am Rohprotein des Hundefutters zu definieren.

Fleischanteil in Happy Dog Trockenfutter
Je nach Rezeptur und Einsatzbereich bei den Happy Dog Supreme-Sorten liegt der „Anteil tierischen Proteins am Gesamtprotein“ bei  zwischen 70 % und 80 % (außer Sonderrezepturen).

Rübenmelasse(schnitzel)

Kein versteckter Zucker

Rübenmelasseschnitzel (auch genannt Rübenfaser, Rübenschnitzel, Trockenschnitzel etc.) bleiben übrig, wenn der Zuckerrübe bei der Zuckerherstellung Kristallzucker und Zuckersirup entzogen wird. Es verbleiben also die Zellwände der Zuckerrübe. Wie verwenden eine "entzuckerte", sehr rohfaserreiche Qualität von Rübenmelasseschnitzel. Diese ist nicht mehr süß, macht nicht dick und dient auch nicht zur Geschmacksverbesserung sondern lediglich als Ballaststoff.

Welchen Zweck erfüllt Rübenmelasse?

Sie dient als Ballaststoff. Diese sind unerlässlich für die Darmgesundheit und können im Notfall auch Bakteriengifte krankmachender Darmerreger binden. Die für Heimtiernahrung verwendete Rübenmelasse enthält nur noch minimalste Spuren von Zucker – in so kleiner Menge, dass man diese Zuckerrübenschnitzel sogar in Diabetikernahrung einarbeitet.

Verschwindend geringer Zuckergehalt

In einer Tagesration für einen 5 kg schweren Hund sind ca. 3g Zuckerrübenschnitzel mit max. 0,2g Zuckergehalt.

Hier die genaue Rechnung:
100g Futter enthalten 2,5 - 3,5 % Rohfaser = 2,5 - 3,5g. In diesen sind ca. 6,8% Zucker enthalten = ca. 0,2g Zucker.

Cellulose

Bei „Cellulose“ handelt es sich um eine gut verträgliche, sehr reine Rohfaserquelle, die ursprünglich von Holz stammt und auch in der Papierherstellung verwendet wird.

Funktion im Hundefutter
In der Tierernährung wird sie verwendet, wenn man diätetische Zwecke verfolgt, z.B. die Verbesserung des Sättigungseffektes oder Optimierung der Kotstabilisierung bei besonders sensiblen Tieren. Daher wird „Cellulose“ speziell in Rezepturen verwendet, die zur Gewichtsreduktion und Erhaltung dienen, sowie bei Welpennahrung und vierbeinigen Senioren. Andere Rohfaserquellen würden in den für diese Rezepturen benötigten Mengen ein deutlich höheres Kotvolumen sowie durch den stattfindenden Pektinabbau verstärkt Blähungen hervorrufen.

Bezeichnung der tierischen Proteinquellen

Aktuelle gesetzliche Vorgaben

Es gibt gesetzliche Vorgaben für Bezeichnung der Einzelfuttermittel tierischen Ursprungs von Warmblütern. Was früher beispielsweise als „Geflügelfleischmehl“ oder „Lammfleischmehl“ bezeichnet wurde, muss nun als „Geflügelmehl“ oder „Lammmehl“ ausgewiesen werden.
Alternativ gibt es die Möglichkeit diesen Rohstoff „Protein vom Geflügel“ oder „Geflügelprotein“ bzw. „Protein vom Lamm“ oder „Lammprotein“ zu nennen.
Da die Bezeichnung „Mehl“ sehr an „Tiermehl“ erinnert, es sich aber um einen hochwertigen Rohstoff von lebensmittelgeprüften Schlachttieren handelt, haben wir uns für die alternative Bezeichnung entschieden. Der Rohstoff Fisch wurde – da man hier ohnehin nicht von „Fleisch“ spricht - schon immer als Fischmehl bezeichnet.

Anpassung der Packungen

Für die nötigen Packungsänderungen gibt es eine großzügige Übergangsfrist. Das ist der Grund dafür, dass derzeit beide Begrifflichkeiten auf den Packungen im Fachhandel zu finden sind.

Proteinvielfalt

In der Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde hat sich kaum eine Tierart gehalten, die überwiegend auf ein einziges Nahrungsmittel angewiesen ist. Denn: fällt diese Nahrungsquelle aus widrigen Umständen aus, dann ist dieses Tier hochgradig gefährdet auszusterben (z.B. Pandabär –  Bambus).

Wölfe & andere „Räuber“ und auch Hunde brauchen eine Proteinvielfalt
„Räuber“ haben - durch ihre kräftezehrende  Lebensweise  - hohe Anforderungen an ihre Nahrung. Um das Überleben eines „Räubers“ zu sichern, ist es daher ganz essentiell, dass ihm eine möglichst große Vielfalt an Beutetieren zur Verfügung steht. Das sichert ihm nicht nur die generelle Deckung seines Bedarfs - auch wenn eine Art Beutetiere nicht verfügbar ist -, sondern sorgt zudem für eine optimale  Vielfalt an Aminosäuren und Fettsäuren. Eine derart ausgewogene Nahrung ist auch für den Hund die beste Grundlage um einem Mangel vorzusorgen, die Leistungsfähigkeit zu sichern und gesund alt zu werden.

Vergleich Trockenfutter – Nassfutter

Ein aussagekräftiger Vergleich der Nährstoffgehalte von Trockenfutter und Nassfutter ist nur über die Ermittlung der „Trockensubstanz (TS)“ – also der Mengen an Nähstoffen in 100% getrocknetem Zustand – möglich, da Trockenfutter und Nassfutter einen deutlich unterschiedlichen Wassergehalt haben.

Beispiel:

Vergleich der Phosphor- und Proteingehalte zweier Nierendiäten, A (Trockenfutter) und Nierendiät B (Nassfutter)

Nierendiät A (Trockenfutter)

enthält 10% Feuchtigkeit, 0,4% Phosphor und 12,5 % Rohprotein. 100% Originalfutter - 10% Wasser = 90% TS.

0,4 : 90 (TS) x 100 = 0,44 % Phosphor in der TS
12,5 : 90 (TS) x 100 = 13,8 % Protein in der TS


Nierendiät B (Nassfutter)

enthält 61% Feuchtigkeit mit 0,07% Phosphor und 6,8 % Protein. 100% Originalfutter – 61% Wasser = 39% TS. 

0,07 : 39 (TS) x 100 = 0,2 % Phosphor in der TS
6,8 : 39 (TS) x 100 = 17,4 % Protein in der TS 

Die Nierendiät B (Nassfutter) enthält also in der TS zwar weniger Phosphor, jedoch deutlich mehr Protein, als es zunächst den Anschein hat.

Mischfütterung, BARF, Selbstgekochtes - heutzutage gibt es viele Formen der Hundeernährung. Wir stellen die Vor-und Nachteile der gängigsten Methoden vor.

Was ist „Mischfütterung“?

Von Mischfütterung spricht man, wenn dem Vierbeiner unterschiedliche Zubereitungen von Tiernahrung, z.B. sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter oder Selbstgekochtes etc. angeboten werden. Die Intention des Tierfreundes ist es dabei, dem Hund mehr Abwechslung bieten zu können. Nicht selten steckt dahinter auch der Wunsch Rohfütterung (BARFen) oder selbstgekochte Rationen zu einem Teil in den Futterplan zu integrieren ohne größere Risiken einer Mangel- oder Überversorgung eingehen zu müssen.

Während man früher dieser Art der Nahrungsgestaltung ablehnend gegenüber stand und glaubte, dass es für die Vierbeiner bekömmlicher sei konsequent eine Nahrungsart anzubieten, weiß man heute, dass es keineswegs automatisch zu Verdauungsproblemen führt wenn „Bello“ einen vielfältigen Futterplan hat. 

Sicher ist sicher

Wie man einen individuellen Futterplan bei einer Mischfütterung aufbaut, ist ganz von den Bedürfnissen des Hundes und der gewählten Futterart abhängig. Ein hochwertiges, optimal ausbilanziertes Alleinfutter – trocken oder nass – bietet die größtmögliche Sicherheit. Diese beiden Futterarten können daher problemlos  wechselweise gefüttert werden. Idealerweise sollten die Basisfuttersorten und deren Mengen möglichst genau nach dem tatsächlichen Bedarf des Hundes – sein Alter, seine Aktivität, spezielle gesundheitliche Besonderheiten - ausgewählt werden. Wer plant langfristig in größerem Umfang selbst zusammengestellte Rationen (egal ob roh oder gegart) anzubieten, sollte daher eine genaue Rationsberechnung erstellen lassen, denn nur so ist man auf der sicheren Seite, wenn es um „Bellos“ optimale Versorgung mit allen nötigen Nährstoffen geht. Wird überwiegend ein Alleinfutter verwendet, kann man zumindest  ab und an auch mal ohne schlechtes Gewissen eine Mahlzeit selbst zusammenstellen.

Aufgepasst!

Damit der Hund auf seine Kosten kommt und diese Abwechslung auch genießen kann, werden die Futterarten nicht gemischt angeboten, sondern getrennt - beispielsweise morgens Trockenfutter und abends Nassfutter. Verdauungssensible Tiere tun sich oft schwer dabei sich täglich mehrmals die Woche auf eine andere Futtersorte einzustellen. Hier ist es ratsam entweder bei einer einzelnen Sorte zu bleiben, die der Hund sehr gut verträgt, oder aber von vorne herein eine Mischung der gewünschten Futterarten anzubieten. Bei Rassen, die ein erhöhtes Risiko für Magendrehungen haben, sollte auf eine Mischung von trockenen Kroketten und Fleisch in einer Mahlzeit verzichtet werden, da sie die Kroketten in einer solchen Zubereitung nicht kauen, sondern schlingen und dies im Falle einer Magendrehung zu Komplikationen führen kann. Auch beim Allergiker sollte man Vorsicht walten lassen und nicht zu viele unterschiedliche Komponenten in den Futterplan aufnehmen. Denn: Gibt es Probleme, wird es äußerst schwierig die tatsächliche Ursache herauszufinden! 

Und so geht’s…

Hochwertiges Trockenfutter bringt aufgrund des geringen Feuchtigkeitsgehaltes viele gut ausbilanzierte Nährstoffe - optimal abgestimmt auf Alter und Bedarf - in konzentrierter Form in den Futterplan. Gute Nassfutter und selbstzusammengestellte Mahlzeiten bestechen durch eine hohe Akzeptanz und die große Menge in der man sie verfüttern kann. Das kommt vom hohen Wasseranteil. Dafür halten sie nicht so lange satt… Mischt man beides, so hat man die Vorteile von beiden. Die perfekte Auswahl an optimal zusammengestellten Rezepturen und einzigartigen Selected-Protein-Sorten bieten das Happy Dog Trockenfutter-Sortiment und die Happy Dog Pur- Fleisch-Dosen. So bekommt jeder Vierbeiner genau, was er braucht und kann sich über reichlich Abwechslung freuen.

Die jeweiligen Mengenanteile werden dabei ganz nach dem individuellen Bedarf und der Stoffwechselveranlagung des Vierbeiners gestaltet. Als Berechnungsgrundlage dienen die Fütterungsempfehlungen beider Futterarten. Bei wenig Bewegung oder Neigung zu Übergewicht müssen die Futtermengen gekürzt werden. Bei lebhaften Tieren mit regem Stoffwechsel und viel Bewegung ist eventuell meist eine etwas höhere Futtermenge nötig. Leckerchen oder Snacks müssen von der Tagesration abgezogen werden. Dabei gilt als Anhaltspunkt: je 10 g trockene Leckerchen gefüttert werden, muss die Trockenfuttermenge um ca. 10 g* – die Nassfuttermenge um ca. 40 g** gekürzt werden.

Fütterungsbeispiele als PDF

Ist BARFen nicht gesünder für den Hund?

Die Fleischfütterung ist viel eher eine Ideologie als eine Notwendigkeit. Ob sie für das Tier tatsächlich sinnvoller ist als die Verwendung eines optimal zusammengesetzten Alleinfutters, sollte daher unbedingt im Einzelfall geprüft werden.

Es gibt weder eine pauschale Notwendigkeit für Rohfütterung noch für die Verfütterung besonders hoher Eiweißmengen. Im Gegenteil: Der Bedarf unseres Haushundes hat sich in den letzten Jahrzehntausenden deutlich an unser Leben angepasst und ist nicht mit dem Bedarf eines Wolfes vergleichbar. In jedem Falle ist bei einer langfristigen Fütterung selbstzusammengestellter Rationen – egal ob roh verfüttert oder gekocht - dringend anzuraten sich von einem Spezialisten die benötigten Zutaten und Nährstoffmengen genau berechnen zu lassen.

 

PRO
Fertigfutter (Alleinfutter) Futter selbst kochen BARFen
Einfache und sichere Fütterung nach individuellem Bedarf Sehr individuelle Fütterung möglich, auch vegetarisch Gute Akzeptanz
Große Auswahl Gute Akzeptanz, i. d. R. hochverdaulich Erscheint dem Besitzer sehr attraktiv
(Fütterung „wie Wolf in freier Natur“)
Diäten-Vielfalt    

 

 

CONTRA
Fertigfutter (Alleinfutter) Futter selbst kochen BARFen
Ggf. nicht so attraktiv für Hund und Besitzer Großer Aufwand Großer Aufwand
Futter selbst kochen und zusammenstellen
(Kombination von Einzelfuttermitteln)
Gefahr der Mangel- oder Überversorgung Gefahr der Mangel- oder Überversorgung
  Diäten schwer möglich Diäten schwer möglich
  BARFen „Bones And Raw Foods“
(Knochen und rohes Futter)
Sehr proteinreiche Fütterung
    Infektionsgefahr (Bakterien, Parasiten, Viren)
    Schwer verdaulich

Sommer, Sonne, Strand und Meer. Für uns Zweibeiner sind warme Sommertage ein Genuss. Mit dem Badeanzug am See liegen und Füße und Seele baumeln lassen – für viele ein idealer Nachmittag bei sommerlichen Temperaturen. Für Hunde sieht es aber ganz anders. Viele Rassen, gerade wenn sie ursprünglich aus kälteren Gefilden stammen oder aufgrund ihrer kurzen Nasen zu Atemproblemen neigen, haben bei den heißen Sommergraden keine Freude. Ganz im Gegenteil. Warme Luft und direkte Sonneneinstrahlung macht den Vierbeinern oft schwer zu schaffen. Das im Winter praktische, so dichte Fell, wird jetzt zum Nachteil. Da unsere treuen Begleiter aber auch im Sommer an die frische Luft müssen, können Sie ihrem Hund mit ein paar einfachen Tipps und leckeren Hunde-Snacks zum Selbermachen das Leben erleichtern. 

Sommer-Snacks für Ihren Hund zum Verwöhnen

Sie möchten Ihrem Hund als Snack eine kleine Abkühlung im heißen Sommer gönnen? Der Fantasie für leckeres Hundeeis sind hier fast keine Grenzen gesetzt – vorausgesetzt Sie verwenden Zutaten, die der Hund mag und auch verträgt. Am besten verfüttern Sie die kühlen Snacks nach dem Gassigehen. Gerade bei großen Rassen beugen Sie so der Gefahr einer Magendrehung vor. Nachfolgend haben wir für Sie und Ihren Vierbeiner einige schmackhafte Rezeptideen für Hundeeis zusammengefasst.

Exkurs: Richtige Gassizeit und Abkühlung für unterwegs

Wenn Ihr Hund bei der Sommerhitze Probleme mit der Atmung, dem Herz oder Kreislauf hat, sollten Sie nicht gerade in der prallen Mittagssonne mit ihm rausgehen. Vermeiden Sie dies am besten ganz. Gehen Sie lieber früh morgens oder spät abends am Tag. Halten Sie die Gassirunden, wenn es schon früh oder lange sehr heiß ist, eher kurz. Ideal sind auch Spazierrunden im Wald. Die Bäume spenden Schatten, sodass die Temperatur hier deutlich geringer ist. Machen Sie doch auch einmal kleine Abstecher an Flüsse oder Seen zum Baden. Wenn keine Gemeinderegelung oder ein Verbotsschild das Plantschen von Vierbeinern verbietet, nutzen Sie das kühle Wasser als Abkühlung für Zwischendurch. Ihr Hund ist eine Wasserratte? Super. Ist Ihr Liebling eher zögerlich, zwingen Sie ihn nicht. Es reicht auch schon, wenn er mit den Pfoten im Wasser steht. Ggf. können Sie ihm auch vorsichtig etwas Wasser auf Bauch und Rücken tröpfeln. Wer Platz hat kann seinem Hund auch im Garten ein Planschbecken aufstellen. So kann sich Ihr Vierbeiner nach dem Toben ausgiebig abkühlen. Liegt kein Fluss oder See auf Ihrer Spazierrunde? Dann nehmen Sie einen Napf und eine Flasche Wasser mit und bieten Sie Ihrem Hund immer wieder etwas zum Trinken an. Er reguliert seine Körpertemperatur hauptsächlich durch das Hecheln und dafür benötigt er ausreichend Flüssigkeit. Sie wollen einmal etwas Besonderes mit Ihrem Liebling unternehmen? Dann nehmen Sie ihn doch einfach zu einem Picknick mit Hund mit. Damit Ihr Vierbeiner hier nicht hungern muss, können Sie in einer Kühlbox leckeres Hundeeis mitnehmen. So können Sie Ihre Leckereien ebenso genießen wie Ihr Hund. Eine Anregung für Sommer-Snacks gefällig? Dann entdecken Sie jetzt unsere Rezepte mit denen Sie Ihren Hund gerade an heißen Sommertagen verwöhnen und ihm eine Abkühlung verschaffen können.

Hitzschlag – reale Gefahr oder Humbug »

Ein paar Hinweise vorab:

Bitte übertreiben Sie es nicht mit den kühlen Sommer-Snacks für Zwischendurch für Ihren Hund und greifen Sie hin und wieder auch auf klassische Hundekekse zurück. So manch ein Vierbeiner reagiert empfindlich auf Gefrorenes. Dies ist durchaus sehr ernst zu nehmen! Folgende Punkte sollten Sie auf jeden Fall berücksichtigen.

  • Bitte verfüttern Sie kühle Sommer-Snacks nur, wenn Ihr Hund nicht mit Hals- oder Magenschmerzen auf Schnee oder Eis reagiert.
  • Ein mittelgroßer Hund sollte nicht mehr als 1 Kugel Eis pro Tag bekommen – kleine Hunde entsprechend weniger.
  • Bitte achten Sie darauf, dass der Hund das Eis nicht am Stück schluckt. Erlaubt ist ausgiebiges Schlecken und das Fressen kleiner Stückchen.

Tipp: Sie können die Eismischung auch in einen Kong füllen und sie darin einfrieren. Nach wenigen Stunden ist das Eis als leckere Erfrischung schleckbereit. So kann der Hund das Eis aus der Öffnung heraus schlecken und es besteht nicht die Gefahr, dass er den Eisbrocken im Ganzen schluckt. Weiteres Plus: Der Hund kann mit dem Leckerli sinnvoll beschäftigt werden.

Unsere Happy Dog Rezepte – Hundeeis zum Selbermachen

Zum Rezept

Geeignet als Grundmischung sind Joghurt, Quark oder Hüttenkäse. Diese Basis wird evtl. mit ein klein wenig Honig gemischt und anschließend in einen leeren Joghurtbecher oder eine Eiswürfelform gefüllt. Nach dem Tieffrieren kann das Eis in kleinen Portionen an den Vierbeiner verfüttert. Achtung: Passen Sie die Größe der verwendeten Form an die Größe bzw. das Gewicht Ihres Hundes an. Er sollte nie zu viel auf einmal von dem Sommer-Snack essen. Besser sind also kleinere Portionen.

Icon Das benötigen SieDas benötigen Sie: Joghurt, Quark oder Hüttenkäse ggf. etwas Honig zum Süßen

Icon ZubehörBesonderes Zubehör: Joghurtbecher oder Eiswürfelfor. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. 

Icon VorbereitungszeitVorbereitungszeit: Vorbereiten: 3 Min. | Ruhen: 180 Min. | Zubereiten: 10 Min.

Icon SchwierigkeitsgradSchwierigkeitsgrad: Einfach

 

Zubereitung

Schritt 1: Geben Sie die gewünschte Menge Joghurt/Quark/Hüttenkäse in eine Schüssel und fügen Sie etwas Honig hinzu. Anschließend gut verrühren.

Schritt 2: Füllen Sie die Masse in eine geeignete Form. Ideal sind hier leere Joghurtbecher oder Eiswürfelformen.

Schritt 3: Geben Sie die abgefüllten Becher bzw. die Eiswürfelform in das Gefrierfach. Bereits nach wenigen Stunden können Sie die erste Portion des Sommer-Snacks für Ihren Hund entnehmen.

Zum Rezept

Joghurt, Quark oder Hüttenkäse können gut mit etwas Obst wie pürierter Banane oder Apfel- oder Birnenstückchen gemischt werden. Auch hier kann – nach Belieben – ein klein wenig Honig zugemischt werden. Abgefüllt in einem leeren Joghurtbecher oder einer Eiswürfelform kann der leckere Snack für Zwischendurch tiefgekühlt werden. Fertig ist die Alternative zu Hundekeksen!

Icon Das benötigen SieDas benötigen Sie: Joghurt, Quark oder Hüttenkäse sowie Obst nach Belieben, z. B. Banane oder Apfel

Icon ZubehörBesonderes Zubehör: Joghurtbecher oder Eiswürfelform sowie Pürierstab, Mixer o. ä.

Icon VorbereitungszeitVorbereitungszeit: Vorbereiten: 3 Min. | Ruhen: 180 Min. | Zubereiten: 10 Min.

Icon SchwierigkeitsgradSchwierigkeitsgrad: Einfach

 

Zubereitung

Schritt 1: Geben Sie die gewünschte Menge Joghurt/Quark/Hüttenkäse in eine Schüssel.

Schritt 2: Pürieren Sie etwas Banane, Apfel oder Birne und geben Sie diese in die Joghurtmasse. Anschließend gut verrühren. Tipp: Klein geschnittene Apfel- oder Birnenstücke sind beim Schlecken ein besonderes Highlight.

Schritt 3: Füllen Sie die Masse in eine geeignete Form. Ideal sind hier leere Joghurtbecher, Eiswürfelformen oder ein Kong.

Schritt 4: Die befüllten Becher bzw. die Eiswürfelform in das Gefrierfach geben. Wenige Stunden später können Sie Ihren Hund vom Sommer-Snack probieren lassen.

Zum Rezept

Hundekekse liegen an heißen Tagen oft schwer im Magen. Aber auf den leckeren Fleischgeschmack verzichten? Eine deftige Variante des Hundeeis ist für einige Vierbeiner äußerst schmackhaft. Frieren Sie auch hier wieder Joghurt, Quark oder Hüttenkäse gemischt mit ein paar Brocken Happy Dog Trockenfutter und – nach Belieben – einem kleinen Schuss Fleischbrühe oder ein wenig Hundeleberwurst ein. Verfüttern Sie das leckere Hundeeis in kleinen Portionen.

Icon Das benötigen SieDas benötigen Sie: Joghurt, Quark oder Hüttenkäse sowie Happy Dog Trockenfutter und ggf. etwas Fleischbrühe.

Icon ZubehörBesonderes Zubehör: Joghurtbecher oder Eiswürfelform. Auch klassische Eisformen sind denkbar.

Icon VorbereitungszeitVorbereitungszeit: Vorbereiten: 3 Min. | Ruhen: 180 Min. | Zubereiten: 10 Min.

Icon SchwierigkeitsgradSchwierigkeitsgrad: Einfach

 

Zubereitung

Schritt 1: Geben Sie die gewünschte Menge Joghurt/Quark/Hüttenkäse in eine Schüssel und fügen Sie etwas Happy Dog Trockenfutter hinzu. Anschließend gut verrühren. Wer will kann auch etwas Fleischbrühe für das gewisse Extra untermischen.

Schritt 2: Füllen Sie die Masse in eine geeignete Form. Ideal sind hier leere Joghurtbecher oder Eiswürfelformen.

Schritt 3: Sind Sie mit dem Abfüllen der Masse fertig, sei es in ausgespülte Joghurtbecher oder Eiswürfelformen, können Sie diese in das Gefrierfach geben. Innerhalb weniger Stunden ist die kühle Sommerleckerei für Ihren Hund fertig.

Zum Rezept

Joghurt, Quark oder Hüttenkäse können für den besonderen Geschmack auch mit etwas Hundeleberwurst und Haferflocken verfeinert werden. Die meisten Hunde lieben Hundeleberwurst und werden das Eis als Abkühlung sicherlich gerne annehmen. Wer auf Quark zurückgreift und die Masse etwas verdünnen möchte (für ein leichteres Umrühren) kann noch einen Schuss Milch dazugeben.

Icon Das benötigen SieDas benötigen Sie: Joghurt, Quark oder Hüttenkäse sowie Hundeleberwurst und Haferflocken, ggf. einen Schuss Milch

Icon ZubehörBesonderes Zubehör: Joghurtbecher oder Eiswürfelform. Sie können die Masse auch in einen Kong einfüllen.

Icon VorbereitungszeitVorbereitungszeit: Vorbereiten: 3 Min. | Ruhen: 180 Min. | Zubereiten: 10 Min.

Icon SchwierigkeitsgradSchwierigkeitsgrad: Einfach

 

Zubereitung

Schritt 1: Geben Sie die gewünschte Menge Joghurt/Quark/Hüttenkäse in eine Schüssel.

Schritt 2: Mischen Sie nun die Hundeleberwurst und die Haferflocken unter. Ist die Masse etwas zu dick und lässt sich nur schwer rühren, können Sie einen Schuss Milch dazu geben.

Schritt 3: Füllen Sie die Masse in eine geeignete Form. Ideal sind hier leere Joghurtbecher oder Eiswürfelformen. Auch klassische Eisformen sind hier denkbar.

Schritt 4: Wenn Sie die fertige Masse in die Formen gegeben und alles ein paar Stunden in das Gefrierfach gelegt haben, können Sie Ihren Liebling schon mit dem ersten sommerlichen Snack verwöhnen.

Zum Rezept

Mal etwas anderes? Wie wäre es mit einem Hunde-Eis am Stiel? Zutaten: (Kleiner) Becher Naturjoghurt, 1 Happy Dog Tasty Stick, z. B. Tasty Stick Toscana. Packen Sie den Tasty Stick aus und stoßen ihn durch den Deckel des nicht gefrorenen Joghurtbechers. Nun frieren Sie beides ein, ziehen danach vorsichtig den Deckel des Joghurtbechers ab und drücken das Eis heraus. Fertig ist das Hundeeis am Stiel! Sie wollen auch hier mehr Geschmacksknospen ansprechen? Alle bereits genannten Rezepte für die Hundekeks-Alternative können mit dem Tasty Stick verfeinert werden. Stecken Sie hierfür den Tasty Stick einfach in die angerührte Masse und frieren alles zusammen – am besten stehend – im Tiefkühlfach ein.

Icon Das benötigen SieDas benötigen Sie: Joghurt, Quark oder Hüttenkäse sowie einen Happy Dog Tasty Stick nach Wahl

Icon ZubehörBesonderes Zubehör: Joghurtbecher oder eine ähnliche Form zum Befüllen

Icon VorbereitungszeitVorbereitungszeit: Vorbereiten: 3 Min. | Ruhen: 180 Min. | Zubereiten: 10 Min.

Icon SchwierigkeitsgradSchwierigkeitsgrad: Einfach

 

Zubereitung

Schritt 1: Geben Sie die gewünschte Menge Joghurt/Magerquark/Hüttenkäse in eine Schüssel. Bei Bedarf können Sie auch hier etwas püriertes Obst hinzugeben und gut verrühren.

Schritt 2: Füllen Sie die Masse in eine geeignete Form. Ideal sind hier leere Joghurtbecher und stecken Sie den Tasty Stick in die abgefüllte Masse.

Schritt 3: Geben Sie die abgefüllten Becher in das Gefrierfach – Achtung: Die Becher dürfen nicht umfallen. Bereits nach wenigen Stunden können Sie die erste Portion des Sommer-Snacks für Ihren Hund entnehmen..

Snacks entdecken

Wenn Sie gerade keine Zeit für unsere Hunde-Eis-Rezepte haben, können Sie Ihren Liebling auch mit kleinen Snacks für Zwischendurch verwöhnen. Geeignet sind hier zahlreiche Obst- und Gemüsesorten.

 Leckere Obstsnacks
  • Apfel
  • Ananas (nicht mit Milchproduktion zusammen verfüttern)*
  • Banane (Achtung: etwas gehaltvoller)
  • Beeren wie Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren
  • Birne
  • Feigen (am besten das Fruchtfleisch aus der Schale kratzen)
  • Mango
  • Melone
  • Papaya
  • Physalis
  • Steinobst wie Aprikosen, Kirschen, Nektarinen oder Pfirsiche (ohne Kerne!)

*Achtung: Die im Obst enthaltenen Enzyme verursachen einen bitteren Geschmack.

Gemüsesnacks für Ihren Hund
  • Algen
  • Blumenkohl (gekocht leichter verdaulich)
  • Brokkoli (gekocht leichter verdaulich)
  • Gurke
  • Karotte
  • Kohlrabi (gekocht leichter verdaulich)
  • Kresse
  • Kürbis (gekocht leichter verdaulich)
  • Rote Beete
  • Salate wie Eisbergsalat, Feldsalat oder Rucola
  • Spargel
  • Spinat
  • Zucchini

Denken Sie daran, die tägliche Futterration Ihres Hundes bei der Gabe von Snacks entsprechend zu reduzieren. Darf der Vierbeiner naschen, können auch feingehackte Nüsse wie Haselnüsse, Walnüsse oder Cashewnüsse als kleine Leckerei für zwischendurch gefüttert werden. Wenn Ihr Tier übergewichtig ist oder zu etwas mehr auf den Rippen neigt, sollten Sie seine tägliche Kalorienzufuhr im Auge behalten oder auf Gemüse im gefrorenen Snack zurückgreifen.

Aber Achtung: Passen Sie die Futtermenge Ihres Hundes an!

Durch die sommerlichen Snacks sollte Ihr Hund nicht zunehmen. Gerade bei Tieren, die ein erhöhtes Risiko haben (kastrierte Hunde oder bestimmte Rassen wie der Labrador), sollte die tägliche Futterration entsprechend gekürzt werden. Sie können also entweder seine Fleisch-, Trocken- oder Nassfutterration etwas kürzen oder aber die Menge der Leckerlis etwas reduzieren. Alle Mahlzeiten am Tag sollten den Energiebedarf des Hundes nicht überschreiten. Denn sonst droht Übergewicht. Dennoch sollte Ihr Vierbeiner natürlich mit allen Nährstoffen und Vitaminen ausreichend versorgt werden. Wenn Sie sich unsicher sind, hilft Ihnen Ihr Tierarzt bei der Abstimmung der Mahlzeiten in Verbindung mit den sommerlichen Snacks gerne weiter.

Wichtig für Allergiker

Wenn Ihr Hund nicht gewohnt ist Milchprodukte oder Obst und Gemüse zu essen, tasten Sie sich langsam voran. Beginnen Sie mit kleinen Mengen und schauen Sie wie er es verträgt. Mit der Zeit, wenn alles in Ordnung ist, können Sie die Portionen auch etwas vergrößern. Verträgt Ihr Hund eine bestimmte Zutat nicht, können Sie diese natürlich gegen eine ähnliche austauschen.

Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, Ihr Hund wird sich über die Erfrischung im Sommer freuen. Ob süß, mit Obst, mit Gemüse, mit Happy Dog Trockenfutter oder leckeren Tasty Sticks. An heißen Tagen ist ein Hundeeis eine leckere und vor allem willkommene Abkühlung. Die kleine Leckerei macht die sommerlichen Temperaturen angenehmer und so können Sie Ihren Liebling auch mit etwas Besonderem verwöhnen und ihm gleichzeitig eine kleine Beschäftigung verschaffen. Schnelle Abkühlung für Zwischendurch: Eingefrorener Joghurt oder Rinderbrühe in Eiswürfelform. Auch püriertes Obst oder Gemüse können Sie auf diese Weise schnell einfrieren und Ihrem Hund portionsweise füttern.

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Natürlich möchte man für seinen Hund immer nur das Beste. Das gilt auch in Punkto Ernährung. Beschäftigt man sich etwas mit dem Thema trifft man aber nicht nur auf viele verschiedene Meinungen, sondern auch auf typische Ernährungsirrtümer.

Das Thema Ernährung lässt zwar kein allgemeingültiges Richtig oder Falsch, Gut oder Schlecht zu, dennoch muss man kritisch sein: Einiges ist schlicht weg veraltet. Anderes hat sich auf irgendeine Weise als korrekt in den Köpfen der Hundebesitzer abgespeichert, obwohl es das nicht ist.

Wir von Happy Dog decken für Sie die typischen Ernährungsirrtümer auf. Sie werden also sicherlich den einen oder anderen Ihnen bekannte Ernährungsmythos finden. Wir zeigen Ihnen, was wirklich stimmt.

Mythos 1: Der Hund benötigt sehr viel Fleisch, weil er vom Wolf abstammt.

Fakten

Eins ist klar, der Hund ist schon lange kein Wolf mehr, auch wenn er von ihm abstammt. Unsere Haushunde haben sich über die Jahrtausende hervorragend an unsere Ernährungsgewohnheiten angepasst. Bereits 2013 konnten Forscher von der Universität Uppsala nachweisen, dass der Haushund Kohlenhydrate siebenfach besser verwerten kann als der Wolf. Zudem führen sie ein vollkommen anderes Leben als ein Wolf. Muss der Wolf jeden Tag bis zu 100 km zurücklegen, um sein Revier zu durchstreifen und Beute zu jagen, kommt ein typischer Familienhund heute kaum mehr auf 10 km täglich. Daher ist der Bedarf unserer Hunde an Eiweiß, Fett und Energie deutlich geringer (im direkten Vergleich zum Wolf).

Eine Fleischfütterung ist zweifelsfrei artgerecht für unsere Hunde. Nur Fleisch zu füttern hingegen nicht. Zwar sollte das Futter Fleisch beinhalten, jedoch kann eine zu fleischreiche Fütterung gesundheitliche Risiken für Niere und Leber bergen. Auf die Mischung kommt es an. Die verschiedenen Bestandteile des Beutetieres gehören ebenso zur artgerechten Ernährung wie Gemüse, Obst und Kohlenhydrate. Gerade letztere sind eine wichtige Energiequelle.

Fazit: Zwar stammt der Hund vom Wolf ab, allerdings hat er sich an unsere Ernährungsgewohnheiten angepasst. Aufgrund der geringeren täglichen Aktivität, benötigen unsere Haushunde deutlich weniger Eiweiß, Fett und Energie. Fleisch ist zwar ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung, allerdings ist es nicht alles.

Mythos 2: Getreide ist ein billiger Füllstoff und löst Allergien aus.

Fakten

Wie kommt das Getreide zu seinem schlechten Ruf? Das Thema wird sicherlich durch den Mythos „Der Hund ist ein reiner Fleischfresser“ beeinflusst. Man hört aber auch, dass Getreide einen negativen Einfluss auf Gelenksarthrosen haben oder Allergien und Diabetes verursachen kann. Eins steht fest: wissenschaftliche Grundlagen für diese Aussagen gibt es nicht. Bei nur etwa 5 % der Allergiefälle, handelt es sich um eine Allergie auf einen Nahrungsbestandteil. Damit ein Hund jedoch allergisch reagiert, muss er vorher mit dem Auslöser in Kontakt gekommen sind. Da viele Hunde Alleinfuttersorten mit Getreide wie Weizen, Mais und Reis zu fressen bekommen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Getreide als Allergen fungiert, natürlich gegeben. Möchte man betroffene Hunde therapieren, müssen diese auf den Allergie-auslösenden Stoff verzichten. Oft wird hier eine Pferdefleisch-Kartoffel-Diät verschrieben. Der Mythos, Getreide sei nicht gesund, entstand.

Getreide, zu dem übrigens auch Reis gehört, ist seit vielen Jahrtausenden Hauptnahrungsmittel für Mensch und Haushund. Neben Kohlenhydraten, Eiweiß und Ballaststoffen liefert Getreide auch wichtige Spurenelemente und Vitamine. Da Kohlenhydrate schneller verstoffwechselt werden können als Eiweiß und Fett, sind sie eine besonders schnell verfügbare Energiequelle. Die Ballaststoffe sind für eine optimale Darmtätigkeit und eine gesunde Darmflora nützlich.

Fazit: Der Mythos Getreide sei ungesund hängt mit dem Irrglauben der Hund sei ein reiner Fleischfresser und der Verordnung von Spezialdiäten mit exotischen Zutaten bei Futtermittelunverträglichkeiten zusammen. Unsere Hunde können Getreide aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit gut verarbeiten. Mehr noch, sie nutzen es als schnellen Energielieferant und auch die Darmflora profitiert von den enthaltenen Ballaststoffen.

Mythos 3: Ein hoher Fleischanteil im Futter ist ein Merkmal für eine hohe Qualität.

Fakten

Auch hier hat der Mythos, dass der Hund als Verwandter des Wolfes ein reiner Fleischfresser sei, seinen Einfluss. So wünschen sich viele Tierhalter, vielleicht auch angelehnt an die eigene Ernährung, einen hohen Fleischanteil im Futter ihres Hundes. Aber zum einen benötigt unser Haushund weit mehr als nur Fleisch für eine ausgewogene Ernährung und zum anderen gibt es viele unterschiedliche Meinungen was Fleisch und was der Fleischanteil im Hundefutter ist. Wie also soll dieser als Qualitätsmerkmal dienen, wenn es nicht einmal eine einheitliche Methode zur Berechnung gibt?

Wir Menschen verstehen unter dem Begriff Fleisch in der Regel ein gutes Steak. Für uns ist es also in erster Linie tatsächlich Muskelfleisch. Beim Schlachten sieht das Ganze schon anders aus. Der Metzger bezeichnet nicht nur das Muskelfleisch als Fleisch, sondern alle zum Genuss für Menschen geeignete Teile eines Schlachttieres. Also auch Schwarten, Speck, Suppenknochen, Ochsenschwanz und Organe wie Zunge, Herz oder Leber. Betrachtet man das Beutetier eines Wolfs in der Natur, welches immerhin beinahe komplett verwertet wird, ist klar, dass das reine Muskelfleisch nur einen geringen Anteil der Beute ausmacht. Bei einer Maus sind es bspw. gerade einmal 20 %, bei einem Kaninchen immerhin 30 %. Viel wichtiges Eiweiß sowie andere wertvolle Nährstoffe liefern dem Raubtier also auch Innenorgane, Haut, Knorpel und Knochen etc. der Beute.

Getrocknete versus frische Zutaten

Beim Thema Fleischanteil im Futter, sollte man die Herstellerangaben genau studieren. Wichtig ist es, den Unterschied zwischen der Angabe von frischen und getrockneten Zutaten (in Abhängigkeit der verwendeten Herstellungstechnik) zu kennen. Frische Zutaten sind daran erkennbar, dass lediglich die Tierart genannt wird, beispielsweise „Lamm“, „Geflügel“ oder „Lachs“. Mit „Lamm, getrocknet“ oder „Geflügelprotein, getrocknet“ wird die gleiche, jedoch bereits getrocknete Rohstoffvariante bezeichnet. Werden bei der Zusammensetzung frische Zutaten angegeben, lassen diese auf den ersten Blick den Fleischanteil des Futters natürlich deutlich höher aussehen, da das im Frischfleisch enthaltene Gewebswasser miteingerechnet wird. Im Produktionsprozess geht es allerdings fast gänzlich verloren. Daher muss man den viel höheren, natürlichen Wassergehalt des Frischfleisches auf den geringen Wassergehalt getrockneter Zutaten umrechnen, um verschiedene Trockenfutter wirklich miteinander vergleichen zu können. Fett zählt zudem nicht zum Fleischanteil. Nachfolgendes Rechenbeispiel gibt weiter Aufschluss:

Ein kleines Rechenbeispiel

Zusammensetzung (nach abfallenden Gewichtseinheiten): Lamm 51 % (davon Lammfleisch 28 %*, getrocknetes Lammfleisch 16 %**, Lammfett 8 %), ganze grüne Erbsen, frischer Hecht (8 %)*, getrockneter Hering (7 %)**, frische Enteninnereien (4 %)*, Kartoffel, Kräuter […] ‚*frisch, **getrocknet. Der Hersteller wirbt in diesem Fall mit einem Fleischanteil von 70 %. Addiert man alle Zahlenangaben erhält man in der Tat 70 % als Ergebnis. Aber: Lammfett zählt nicht zum Fleischanteil und das Zusammenrechnen von getrockneten und frischen Zutaten führt zu einem verfälschten Bild. Die frischen Zutaten mit 40 % (28 % + 8 % + 4 %) müssen für eine Vergleichbarkeit im getrockneten Zustand verrechnet werden. Hier kann man als Richtlinie annehmen, dass sie beim Trocknungsvorgang rund zwei Drittel ihres Gewichts verlieren. Statt 40 % dürfen also nur circa 13 % (ein Drittel von 40 %) in die Berechnung mit eingehen. Tatsächlich kommt der Hersteller also nur auf einen Fleischanteil von 16 % + 7 % + 13 % = 36 %.

Ideal für einen direkten Vergleich verschiedener Produkte wäre die Angabe des „Anteils des tierischen Proteins am Gesamtprotein“. Dieser wird von Herstellern oftmals als Qualitätsmaßstab herangezogen und benannt. Der deklarierte Gehalt an Rohprotein schließt neben dem Eiweißanteil auch pflanzliche Proteine ein.

Fazit: Ein hoher Fleischanteil ist noch lange kein Qualitätskriterium für ein gutes Hundefutter. Zum einen gibt es Spezialrezepturen wie Nierendiäten oder Seniorenkost, die aus gutem Grund auf hohe Eiweißgehalte verzichten. Zum anderen sind die Begriffe Fleisch und Fleischanteil nicht klar definiert. Jeder Hersteller kann diese anders auslegen. Wichtig: Für eine bessere Vergleichbarkeit sollten beim Trockenfutter nur getrocknete Zutaten zum Fleischanteil addiert werden.

Mythos 4: BARFen ist viel gesünder für den Hund.

Fakten

Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis für einen allgemeingültigen positiven Effekt der Rohfütterung. Wie bei jeder anderen Fütterungsmethode wird auch die Rohfütterung nicht von allen Tieren gleich gut vertragen. Zudem mag nicht jeder Vierbeiner sein Futter roh. Wird auf Kohlenhydrate verzichtet, kann es leicht zu einer deutlichen Überversorgung mit Eiweiß kommen, die eine Überlastung von Nieren und Leber zur Folge haben kann. In Studien wurde inzwischen nachgewiesen, dass 9 von 10 selbst zusammengestellten BARF-Rationen mehr oder weniger gravierende Versorgungsfehler enthalten.

Angelehnt an die Ernährungsweise des Wolfes, hat sich neben der klassischen Hundeernährung mit Trocken- oder Nassfutter, das BARFen (BARF – bone and raw food oder auch biologisch artgerechte Rohfütterung) als Fütterungsart etabliert. Dabei wird den Hunden rohes Fleisch in Kombination mit Innereien, Gemüse, Obst und Ölen gefüttert. Auch die Zugabe von weiteren Komponenten wie Eierschalen, Bierhefe, Kartoffel oder Reis ist weit verbreitet. Ebenso wie der Zusatz von Knorpeln und Knochen. Allerdings muss die Fütterungsmenge und auch das Verhältnis von Fleisch/Innereien/Gemüse/Obst und Ölen genau an den Bedarf des jeweiligen Hundes angepasst werden. Größe, Gewicht und Alter spielen hier eine entscheidende Rolle. Wer die Mahlzeiten für seinen Liebling langfristig selbst zusammenstellen möchte, ist gut beraten sich kompetente Hilfe zu holen und die Ration von einem Spezialisten berechnen zu lassen.

Fazit: BARFen hat wie jeder andere Fütterungsmethode auch Vor- und Nachteile. Nicht jeder Hund verträgt diese Art der Ernährung gut oder kommt mit der Gabe von rohen Komponenten, egal ob Fleisch, Obst oder Gemüse, klar. Wer sich für diese Ernährungsform entscheidet, muss sowohl die Futtermenge als auch das Verhältnis der einzelnen Futterbestandteile zueinander für sein Tier richtig wählen. Bei der Berechnung der passenden Ration ist die Unterstützung eines Spezialisten sehr hilfreich, um eine Über- oder Unterversorgung zu vermeiden.

Mythos 5: Mit der richtigen Fütterung können Allergien vermieden werden.

Fakten

Immer wieder hört man, dass mit der richtigen Fütterung Allergien vermieden werden können. Gerade der Verzicht auf Getreidebestandteile im Futter steht hier hoch im Kurs. Jedoch entstehen Allergien spontan. Die Ursache dafür, ist bis heute noch nicht gänzlich geklärt. Fest steht aber, dass man eine Nahrungsmittelallergie beim Hund nicht dadurch verhindern kann, indem ein bestimmtes Nahrungsmittel gemieden wird. Insgesamt kommen Allergien auf bestimmte Nahrungsbestandteile im Vergleich zu anderen Allergien nur selten vor.

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf einen bestimmten Auslöser (=Allergen). Damit das Immunsystem überreagieren kann, muss es schon einmal mit dem Allergen in Kontakt gewesen sein. Kommt es also erneut mit dem Auslöser in Berührung, kann es zu einer Überreaktion kommen. Was bedeutet das? Ein Hund kann nur auf die Nahrungsbestandteile allergisch reagieren, welche er schon einmal zu sich genommen hat. Vermeidet man also einen bestimmten Bestandteil wie bspw. Getreide in der Nahrung, schützt das nicht generell vor einer Allergie. Es verhindert lediglich, dass im Laufe des Lebens möglicherweise eine Allergie gegen Getreide auftritt. Im Gegenzug kann aber jede andere Futterkomponente, die der Hund erhält, eine Allergie hervorrufen.

Fazit: Eine Nahrungsmittelallergie auf einen bestimmten Bestandteil des Futters kann nur entstehen, wenn der Hund die verursachende Komponente schon einmal zu sich genommen hat. Nur dann kann das Immunsystem auf das Allergen reagieren. Vermeidet man also bestimmte Bestandteile generell, verhindert man lediglich, dass eine Allergie auf eben diese bestimmten Bestandteile, entsteht. Dafür kann der Hund auf jede andere Futterkomponente allergisch reagieren.

Mythos 6: Rübenschnitzel sind ein Zeichen für einen hohen Zuckergehalt im Futter.

Fakten

Grundsätzlich handelt es sich bei Rübenschnitzel um ein Nebenprodukt der Zuckerproduktion. Da hier natürlich den Rüben so viel Zucker wie möglich entzogen wird, bleiben nur die extrahierten Schnitzel übrig. Zwar gibt es hier zuckerreichere Trockenschnitzel, sie enthalten ca. 20 % Zucker, diese werden allerdings nur als energiereiches Mastfutter in der Landwirtschaft verwendet. Im Trockenfutter für Hunde hingegen sind in der Tat zuckerarme Rübenschnitzel (ca. 5 % Zuckergehalt), die dafür besonders ballaststoffreich sind. Daher eignen sie sich sogar für Diabetes-Diäten sehr gut.

Rübenschnitzel, Rübenfaser, Trockenschnitzel, Rübenmelasseschnitzel und Co. sind Bezeichnungen für Nebenprodukte aus der Zuckergewinnung. Je nach Zuckergehalt unterscheidet man unmelassierte Trockenschnitzel (=zuckerarm) und melassierte Schnitzel (zuckerreich). Die Rübenschnitzel im Trockenfutter sind zuckerarm und dienen als wertvolle Quelle des löslichen Ballaststoffes Pektin, das die Entwicklung einer stabilen Darmflora unterstützt und für eine gute Kotbeschaffenheit sorgt. Die Restzuckermenge der Zuckerrübenschnitzel im Hunde Trockenfutter beträgt bei 100 g gerade einmal ca. 0,2 g. Frisst ein 20 kg schwerer Hund also 250 g Trockenfutter nimmt er mit nur 0,5 g Zucker auf.

Fazit: Die Rübenschnitzel, die im Hunde Trockenfutter verwendet werden, sind ein Nebenprodukt der Zuckerproduktion. Daher sind sie so zuckerarm, dass in 100 g Trockenfutter gerade einmal 0,2 g Zucker enthalten sind. Vielmehr werden Rübenschnitzel, sogar bei Spezialdiäten wie Diabetes-Futter, gerne als Ballaststoffquelle eingesetzt.

Mythos 7: Kaltgepresstes Futter ist besser, da die Nährstoffe nicht so hoch erhitzt werden.

Fakten

Beim Kaltpress-Verfahren werden Temperaturen bis max. 82 Grad Celsius genutzt. Die fein gemahlenen Rohstoffe werden dabei durch Druck in Form gepresst. So entstehen feste, schwere Futterpellets. Klarer Nachteil: die Auswahl der Rohstoffe, die sich für dieses Verfahren eignen, sowie die Spanne der möglichen Fett- und Proteingehalte der Rezepturen sind bei diesem Verfahren technisch begrenzt. Bei der Kochextrusion (Herstellung von Kroketten) werden die Zutaten für mind. 10 Sekunden unter der Einwirkung von Wasserdampf und Druck auf durchschnittlich 130 °erhitzt. Bei diesem Verfahren ist zum einen die Auswahl an geeigneten Rohstoffen deutlich größer, zum anderen werden die Kohlenhydrate dadurch sehr gut aufgeschlossen (dadurch sind sie für die Verdauungsorgane optimal verwertbar). Sie ploppen regelrecht auf. Das ist der Grund für die teils gut erkennbaren Poren, die man auf oder in der Krokette entdecken kann. Der Vorteil: durch diese Poren, können die Magensäfte leichter eindringen und die Verdauung einleiten. Durch die Hitzeeinwirkung wird zudem die Lagerfähigkeit des Futtermittels verbessert.

Vergleicht man die beiden Verfahren stellt man fest, dass bei der Kochextrusion zwar höher erhitzt wird, dafür aber nur kurz. Im Gegenzug ist nicht nur der Nährstoffaufschluss optimal, auch die Sicherheit vor bakteriellen Verunreinigungen ist deutlich höher. Die Hitzeeinwirkung führt zu keinen nennenswerten Qualitätsverlusten. Vitamine, Spurenelemente und Mineralien, die nicht über die natürlichen Gehalte in den Rohstoffen ausreichend geliefert werden können, müssen bei beiden Herstellungsverfahren ergänzt werden.

Fazit: Bei der Kaltpressung sind die Verarbeitungstemperaturen niedriger, dafür stehen weniger Rohstoffe zur Verfügung, die für das Verfahren geeignet sind. Bei der Kochextrusion sind die Temperaturen höher, dafür werden die Kohlenhydrate besser aufgeschlossen. Den Rohstoffen fehlende Vitamine, Spurenelemente und Mineralien, müssen bei beiden Verfahren für eine ausgewogene Versorgung in ausreichendem Maße zugesetzt werden.

Mythos 8: Tierische Nebenerzeugnisse sind minderwertige Abfälle.

Fakten

Rein rechtlich gesehen ist jeder tierische Rohstoff (ganze Körper und Körperteile), der für die Herstellung von Tiernahrung verwendet wird, ein tierisches Nebenprodukt bzw. tierisches Nebenerzeugnis – selbst wenn es sich um das beste Filetstück handelt. Das Lebensmittelrecht (Verordnung (EG) 169/2009) legt daneben aber auch fest, was auf gar keinen Fall in den Napf darf (Materialien der Kategorie 1 und 2). So dürfen nur Rohstoffe gesunder Schlachttiere verarbeitet werden. Magendarminhalt, Gülle, gesundheitsgefährdende oder verdorbene Bestandteile dürfen nicht verwendet werden. Kategorie 3 beschreibt die tierischen Nebenerzeugnisse, die ausschließlich zur Futtermittelherstellung verwendet werden dürfen – unverdorben und ohne Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier (Auszug):

  • Schlachtkörperteile, die genusstauglich sind, jedoch aus kommerziellen Gründen nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind wie Pansen, Herz, Lunge, Leber, Niere oder Zunge.
  • Die bei der Gewinnung von für den menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen angefallen sind, einschließlich entfetteter Knochen und Grieben.

Die Verwendung der tierischen Nebenerzeugnisse nach dem Lebensmittelrecht entspricht also nicht nur dem natürlichen Ernährungsplan des Hundes, sondern verwertet geschlachtete Tiere sinnvoll. Aus ethischen und ökologischen Gesichtspunkten ist dies natürlich wünschenswert.

Fazit: Die bei der Herstellung von Tiernahrung verarbeiteten Schlachterzeugnisse sind nach dem Lebensmittelrecht streng festgelegt und bestehen hauptsächlich aus Muskelfleisch, Organen, Haut, Bindegewebe, Knorpel, Knochen. Damit entsprechen sie deutlich mehr dem natürlichen Ernährungsplan des Hundes als reines Fleisch.

Mythos 9: Hunde müssen sich nicht die Zähne putzen.

Fakten

Viele Hundebesitzer vernachlässigen die Maul- und Zahnhygiene Ihrer Vierbeiner. Ein brauner Zahnbelag wird nicht selten nur als kosmetisches Problem gesehen. Warum also sollte man seinem Hund die Zähne putzen? Erst wenn die Hunde anfangen aus dem Maul zu riechen, wird ein genauerer Blick auf die Zähne geworfen. Oft ist es dann aber schon zu spät. Denn der Zahnbelag kann durchaus ernsthafte Folgen haben. Zahnstein ist die optimale Brutstätte für Keime. Bei stärkeren Ablagerungen kann sich das benachbarte Zahnfleisch entzünden. Mit der Zeit kann es an stark entzündeten Stellen zu lockeren Zähnen und dem Abbau des Kieferknochens kommen. Auch können Bakterien an den gereizten Stellen leicht in die Blutbahn gelangen und in Organe wie Leber, Nieren und Lunge streuen. Gerade ältere Tiere haben ein erhöhtes Risiko: Die Bakterien können sich an den Herzklappen festsetzen und blumenkohlartige Veränderungen ausbilden. Diese führen dazu, dass sich die Herzklappen nicht mehr richtig schließen können, wodurch der Körper nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt wird – die Leistung des Tieres sinkt. Das Entfernen des Zahnsteins und die Behandlung des Zahnfleisches beim Tierarzt ist nur unter Narkose möglich. Auch wenn Narkosen besonders bei älteren Tieren Risiken bergen, ist eine solche fachgerechte Zahnsanierung eine sehr empfehlenswerte Maßnahme. Das Ausschalten der chronischen Entzündungsherde wirkt gerade bei Hundesenioren nicht selten wie ein Jungbrunnen. Aufgrund dieser weitreichenden Folgen ist eine regelmäßige Zahnpflege daher unerlässlich.

Wie intensiv die Zahnpflege betrieben werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Allgemein gilt: Lieber zu früh als zu spät damit beginnen. Neben dem Alter spielen auch die Größe, Kopfform und die erbliche Veranlagung bei der Anfälligkeit für Zahnbelag eine entscheidende Rolle. Bei gleicher Fütterung sind Zwergrassen oft stärker betroffen als größere Tiere. Auch kurzköpfige Rassen wie der Mops neigen eher zu Ablagerungen. Ein Tipp: Neben der Verwendung von Zahnpflegeprodukten helfen auch Hecheln und Speichelfluss Futterreste von den Zahnflächen und Zwischenräumen zu entfernen. Eine größere Gassirunde vor dem Schlafengehen ist hier ideal. Für welche Möglichkeit zur Reinigung der Zähne man sich entscheidet, hängt davon ab mit was der Hund und Frauchen bzw. Herrchen am besten klar kommen. Idealerweise sollte die Reinigung täglich erfolgen. Der Markt bietet zahlreiche Möglichkeiten von Fingerling, über normale oder elektrische Zahnbürste bis hin zum Zahn-Gel. Bewährt hat sich jedoch besonders die mechanische Reinigung.

Fazit: Generell empfiehlt sich die Zahnpflege bei jedem Hund um neben Zahnstein und Mundgeruch erhebliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Wie oft man seinem Hund die Zähne putzen muss, hängt von individuellen Faktoren ab. Bei sichtbaren Ablagerungen und Mundgeruch sollte man den Rat eines Tierarztes einholen. Seinen Hund an das Zähneputzen zu gewöhnen, ist in jedem Fall empfehlenswert.

Hundeernährung leicht gemacht – so kommt Gesundheit in den Napf

Alt bewährt oder lieber neu? – Welche Rolle Abwechslung bei der Hundeernährung spielt
Menschen langweilen sich schnell, wenn sie mehrere Tage die gleiche Nahrung zu sich nehmen müssen. Bei der Hundeernährung verhält sich dies vollkommen anders. Der Hund stammt vom Wolf ab, der in der Natur oftmals die gleichen Tiere erlegt und verspeist. Eine kleine Abwechslung kommt aber auch den Wölfen ab und zu nicht ungelegen. Heute sorgt das vielfältige Sortiment von Happy Dog dafür, dass die Hundeernährung die Vierbeiner nicht nur mit allen für die Gesundheit notwendigen Nährstoffen versorgt und besonders lecker schmeckt, sondern dass es dabei auch nie langweilig wird.

In bestimmten Fällen ist eine Futterumstellung für Hunde besonders sinnvoll. Das trifft im Falle der Trächtigkeit, des Wachstums oder bei einem veränderten Bewegungspensum zu. Achten Sie jedoch darauf, Ihrem Hund nicht ständig etwas Neues zu bieten. Zu viel Abwechslung auf dem Speiseplan kann dazu führen, dass Sie Ihren Hund zu einem heiklen Fresser erziehen.

Die Mischung macht’s – Mischfütterung für Hunde
Damit die Hundeernährung möglichst abwechslungsreich und ausgewogen ist, wird die sogenannte Mischfütterung des Hundes immer beliebter. Bei dieser werden dem Hund Futtervarianten verschiedener Zubereitungsarten serviert. Die traditionellsten Hundefutter Varianten sind Trockenfutter und Nassfutter. Großer Beliebtheit erfreuen sich mittlerweile aber selbst gekochte Gerichte oder sogenanntes BARFen, bei dem den Hunden rohes Fleisch gefüttert wird. Eine ideale Alternative zum immer beliebteren Trend des BARFens ist gesundes Nassfutter von Happy Dog. Ob Lamm, Rind, Büffel, Truthahn, Ente, Wild, Ziege, Lachs oder Känguru: Die Rezepturen enthalten nur beste Rohstoffe der jeweils genannten Tierart und sind damit für auch für sensible Hunde besonders leicht bekömmlich und gut verträglich.

Mangelerscheinungen, Verdauungsprobleme, Über- oder Unterfütterung sind bei einer ausgewogenen Hundeernährung kein Thema. Ein durchdachter Futterplan kann bei Bedarf Abhilfe schaffen. Bei Zweifeln ob das Nahrungsangebot tatsächlich alles bietet, was der Vierbeiner braucht, können Experten für Tierernährung weiterhelfen.

Leicht bekömmliches Hundefutter für sensible Bäuche
Besonders leicht gelingt die ausgewogene Hundeernährung bei der Verwendung eines hochwertigen Alleinfutters. Ein solches Futter enthält wichtige Nährstoffe, die genau auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sind – egal ob es sich um Trockenfutter oder Nassfutter handelt. Durch seinen hohen Wasseranteil macht Nassfutter jedoch nicht ganz so lange satt. Stehen abwechselnd beide Futtersorten auf dem Speiseplan, so ist die Ernährung ausgewogen und Hund und Halter freuen sich auf die tägliche Fütterung.

Vorsicht ist lediglich bei Allergikern unter den Hunden geboten. Viele verschiedene Gerichte im Ernährungsplan können sie vor Probleme stellen. Für Rassen, die zu Magendrehungen neigen, sollte die Tagesration am Besten in mehreren kleinen Portionen aufgeteilt werden. Trockenfutterkroketten sollte man ihnen zudem gut eingeweicht anbieten.

Wie viel Hundefutter ist für die optimale Hundeernährung nötig?
Um die optimale Ernährung Ihres Hundes zu garantieren, muss die individuelle Futtermenge möglichst exakt berechnet werden. Sie hängt in erster Linie vom Gewicht, der Rasse und dem Alter des Hundes ab. Eine besonders große Rolle spielen aber auch der Stoffwechsel des Tieres und sein persönliches Aktivitätslevel. Bewegt sich ein Tier nur wenig oder neigt es dazu, schnell an Gewicht zuzunehmen, so müssen Sie eventuell die empfohlene Hundefutter-Menge etwas kürzen. Bei einem besonders aktiven Hund kann es ebenso nötig sein, etwas mehr Hundefutter zu geben als für das Tier laut Fütterungsempfehlung vorgesehen wäre. Happy Dog bietet mit seinem NaturCroq Active die perfekte Wahl für alle sportlichen Hunde, für die Bewegung fest zum täglichen Ritual gehört. Happy Dog Light Caloie Control wirkt dagegen unterstützend, wenn Ihr vierbeiniger Liebling eher von der gemütlichen Sorte ist und leicht schnell das eine oder andere Kilo zu viel auf den Rippen hat.

Wie viele Mahlzeiten pro Tag sind ideal?
Welche Hundeernährung am Ende die passende ist, kann ähnlich wie beim Menschen, nicht pauschal beantwortet werden. Die meisten Hunde kommen gut mit einer Fütterung zurecht, die ein- oder zwei Mal täglich stattfindet. Individuell sollten Sie zudem entscheiden, ob Ihr Vierbeiner lieber zweimal die Hälfte des Futters zu sich nimmt oder einmal einen Großteil des Futters und bei der nächsten Fütterung nur einen kleineren Teil frisst. Neigt ein Hund jedoch zu Magendrehungen, kann es sinnvoll sein, das Futter auf mindestens drei möglichst gleich große Mahlzeiten pro Tag zu verteilen.

Vorsicht bei der Futterumstellung – so gelingt die gesunde Hundeernährung
Eine Futterumstellung kann eine gravierende Änderung für den Hund bedeuten. Um den tierischen Körper langsam und schonend daran zu gewöhnen und Verdauungsproblemen vorzubeugen, sollte die Hundeernährung über 3 bis 4 Tage hinweg umgestellt werden. Dabei wird das neue Futter in immer größer werdenden Mengen unter das gewohnte Futter gemischt. Bei besonders empfindlichen, kranken oder alten Tieren muss die Umstellung noch behutsamer vorgenommen werden. Es sollten dann bis zu zwei Wochen dafür eingeplant werden.

Hohe Verdaulichkeit als Zeichen für das richtige Futter
Happy Dog legt großen Wert darauf, hochwertiges und gut verdauliches Futter für eine gesunde und ausgewogene Hundeernährung zu produzieren. Je leichter sich Futter verdauen lässt, desto besser werden die Nährstoffe vom Körper aufgenommen. Nur wenige Stoffwechselendprodukte bleiben dann zurück, sodass der Körper nicht unnötig belastet wird. Die Qualität der verarbeiteten Rohstoffe trägt in großem Maß zu einer hohen Verdaulichkeit bei. Je sensibler ein Hund auf Nahrung reagiert, desto wichtiger ist für ihn auch die passende Ernährung. Bei Happy Dog werden ausschließlich hochwertige Zutaten verwendet. Langjährige Erfahrung und modernste Herstellungsverfahren tragen zusätzlich zur Optimierung der Verdaulichkeit bei. Besonders gesund und gut verdaulich sind beispielsweise Kroketten oder andere extrudierte Produkte.

Wie gut das entsprechende Futter von Ihrem Hund verdaut wird, erkennen Sie durch möglichst kleine Fütterungs- und Kotmengen des Hundes sowie durch eine gute Kotkonsistenz. Die Verdaulichkeit der Happy Dog Produkte ist mit 90% sehr hoch und ermöglicht eine besonders schonende Hundeernährung. Alle besonders empfindlichen Hunde verschiedener Hunderassen sind mit den leicht bekömmlichen Happy Dog Supreme Sensible Produkten optimal beraten. Egal ob für große oder kleine Hunderassen, Welpen oder Senioren – Happy Dog setzt stets auf die Gesundheit der Tiere und damit auf bestes Hundefutter.

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