Neben Tipps zu Ernährung, Erziehung und Gesundheit möchten wir Ihnen an dieser Stelle zusätzlich wertvolle Hinweise für den Alltag als Hundehalter geben – für eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung.

Die Bedürfnisse des Hundes erfüllen und Rücksicht auf andere Menschen nehmen: Das sollte für Hundehalter selbstverständlich sein. Wer gegen seine Pflichten als Hundehalter verstößt, muss aber nicht nur Ärger mit seinen Mitmenschen, sondern auch juristische Folgen fürchten.

Artgerechte Haltung

Bevor man sich einen Hund anschafft, muss man sich über dessen Bedürfnisse informieren und gewissenhaft prüfen, ob man sie tatsächlich erfüllen kann. Ist das nicht der Fall, ist es wohl besser auf die Tierhaltung zu verzichten. Das ist nicht nur eine Frage der Vernunft, sondern sogar gesetzlich geregelt: Das Tierschutzgesetz schreibt vor, dass der Halter sein Tier artgerecht ernähren, pflegen und halten muss. Wer gegen diese Vorschriften verstößt oder dem Hund Schmerzen und Leid zufügt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.

Haftung des Halters

Hundehalter sind grundsätzlich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihr Hund nicht zur Gefahr für seine Umwelt werden kann. Wird gegen diese Tierhalterhaftpflicht verstoßen, kann es teuer werden: Der Halter haftet für alle Schäden, die aus dem Verhalten seines Hundes resultieren. Das gilt verschiedenen Urteilen zufolge auch dann, wenn sich das Tier im entscheidenden Moment in der Obhut einer anderen Person befand und der Halter gar keine Schuld an dem Vorfall trägt. Der Abschluss einer Hundehalterhaftpflichtversicherung ist deshalb sinnvoll, in einigen Bundesländern sogar Pflicht.

Maulkorb- und Leinenpflicht

Hunde dürfen vielerorts nicht frei laufen, insbesondere in Stadtgebieten herrscht häufig Leinenpflicht. Für sogenannte „Listenhunde“ gilt in den meisten Bundesländern außerdem Maulkorbpflicht. Viele Kommunen erlauben das Mitführen von Hunden in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Plätzen mit Publikumsverkehr grundsätzlich nur mit Maulkorb und Leine. Da es hierzu jedoch keine bundesweit einheitlichen Vorschriften gibt und diese sich sogar von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden können, sind die Hundehalter in der Pflicht, sich vor Ort nach den geltenden Vorschriften zu erkundigen. Denn wie so oft heißt es auch hier: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.


Eine bundesweit geltende Auflage gibt es allerdings für Zugreisen: Die Deutsche Bundesbahn erlaubt zwar die (kostenpflichtige) Mitnahme der Vierbeiner, allerdings müssen diese während der Fahrt angeleint sein und einen Maulkorb tragen. Und auch wenn für sie ein Ticket gelöst werden muss: Einen eigenen Platz bekommen Hunde nicht, sie müssen unter dem Sitzplatz von Herrchen oder Frauchen Platz nehmen.

Kotbeutel mitführen

Als Hundehalter ist man natürlich auch für die Hinterlassenschaften seines Hundes verantwortlich und muss den Kot seines Hundes entfernen. Einen Kotbeutel sollte man deshalb bei jedem Spaziergang mitführen. Wer dabei erwischt wird, dass er die Hinterlassenschaften seines Hundes im Park oder auf dem Gehweg einfach liegen lässt, wird kräftig zur Kasse gebeten.

Hundesteuer

Wer einen Hund hält, muss diesen außerdem in seinem Wohnort anmelden und eine sogenannte „Hundesteuer“ für jedes Tier bezahlen. Die genaue Höhe dieser Aufwandssteuer liegt im Ermessen der Kommunen, so dass es hier deutliche Unterschiede zu verzeichnen gibt: In München werden pro Hund beispielsweise 100 Euro fällig, in Kremmen (Brandenburg) nur 24 Euro. In Mainz müssen Hundehalter besonders tief in die Tasche greifen: Hier werden 186 Euro pro Jahr und Hund verlangt.

Silvester Stress Hunde

Im Winter finden viele Morgen- und Abendspaziergänge in der Dunkelheit statt. Sie können einiges tun, um Ihren Hund dennoch immer im Blick zu haben und selbst ebenfalls gut gesehen zu werden.

Spaziergänge im Dunkeln haben eine besondere Atmosphäre. Leider bergen sie aber auch besondere Gefahren. Denn Hunde und auch ihre Halter, die sich in der Dämmerung oder Dunkelheit bewegen, sind für andere Menschen, insbesondere Autofahrer, nur schwer als solche zu erkennen. Wer sich abseits von beleuchteten Straßen bewegt, verliert in der Finsternis wiederum seinen Hund schnell aus den Augen. Da sich Spaziergänge im Dunkeln im Winter aber gar nicht vermeiden lassen, müssen Sie zur eigenen Sicherheit und der Ihres Tieres vorbeugen und sie beide so sichtbar wie möglich machen. Mit unseren Tipps gelingt das ganz leicht.

 

 

 

  • Helle oder reflektierende Kleidung tragen: Fröhliche Farben sieht man meistens nur im Sommer, im Winter beherrschen gedeckte Töne das Bild. Genau andersrum wäre es besser: Denn helle Farben sind in der Dämmerung oder Dunkelheit viel besser zu erkennen. Alternativ können Sie auch auf reflektierende Accessoires setzen oder eine reflektierende Warnweste über die dunkle Winterjacke ziehen. So sind Sie für Autofahrer schon von Weitem gut erkennbar.

  • Taschen- oder Stirnlampe mitnehmen: Wer sich im Dunkeln abseits beleuchteter Wege bewegt, sollte immer eine Taschen- oder Stirnlampe dabei haben. So sind Sie nicht nur von weitem erkennbar, sondern können sich auf dunklen Wegen auch selbst besser orientieren.

  • Blinkies oder Leuchthalsbänder für den Hund: Schon wenige Meter Entfernung reichen und der Hund ist in der Dunkelheit fast unsichtbar. Damit Sie Ihren Vierbeiner nicht aus den Augen verlieren, brauchen Sie ein Leuchthalsband oder zumindest ein Blinkie. Die meisten lassen sich auf Blinkmodus oder Dauerbeleuchtung einstellen und zeigen Ihnen zuverlässig den Aufenthaltsort Ihres Hundes. Das ist übrigens auch aus Rücksicht auf andere Spaziergänger zu empfehlen, damit diese nicht von einem plötzlich auftauchenden Hund erschreckt werden. Bei starker Dunkelheit sollten Sie Ihren Hund aber besser gar nicht von der Leine lassen.

  • Leuchtstreifen und -farben
    Ein reflektierendes Leuchthalsband oder ein Geschirr mit passender Leine helfen dabei, den Hund am Straßenrand sichtbar zu machen. Das reflektierende Zubehör hat den Vorteil, dass es batterieunabhängig funktioniert. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie reflektierende Halsbänder mit Blinkies kombinieren. Besonders empfehlenswert sind LED-Anhänger, die über einen Dämmerungs- und Bewegungssensor verfügen.

Mit diesen Sicherheitsaccessoires ausgestattet, können Sie und Ihr Hund den besonderen Zauber eines Spaziergangs im Dunkeln sicher genießen.

Ein Urlaub mit Hund kann richtig schön entspannt sein und Hund & Herrchen oder Frauchen sehr viel Spaß machen. Bevor Sie einen Urlaub mit Ihrem Hund planen, sollten Sie aber überlegen, ob sich Ihre Ziele mit den Bedürfnissen Ihres Vierbeiners vereinbaren lassen.

Hier erfahren Sie, wie Sie ein geeignetes Reiseziel finden und unsere praktische Checkliste hilft Ihnen, sich optimal auf den gemeinsamen Urlaub vorzubereiten.

Geeignete Reiseziele

Falls Sie einen Aktivurlaub in milderen Regionen planen, ist Ihr Hund sicher gerne mit von der Partie. Eine hundefreundliche Unterkunft zu finden ist dank zahlreicher Reiseportale nicht schwer. Besonders empfehlenswert sind Ferienwohnungen beziehungsweise Ferienhäuser: Hier sind Hunde meist gern gesehene Gäste. Auch viele Hotels haben sich inzwischen auf den Trend eingestellt und erlauben die Mitnahme der Tiere. Auf jeden Fall sollte man die entsprechende Genehmigung vor der Buchung einholen und zwar schriftlich. So können Sie sicher sein, dass es vor Ort keine bösen Überraschungen gibt. Informieren Sie sich auch über Einreisebestimmungen sowie örtliche Auflagen für Hunde. Wer dagegen verstößt, riskiert nämlich Bußgelder oder schlimmstenfalls sogar die Beschlagnahmung des Tieres.

Checkliste zur Reisevorbereitung

  • Hund chippen lassen und in einer Tierdatenbank (z.B. Tasso) registrieren
  • An Parasitenprophylaxe und Impfungen denken
  • Kleine Reiseapotheke für den Hund einpacken: Sonnenschutzmittel, Wundspray, Verbandszeug, Kühlkompressen, Zeckenzange, Durchfallmittel und Desinfektionsmittel, ggf. Mittel gegen Reisekrankheit
  • Adressanhänger für das Halsband mit Urlaubsadresse + Telefonnummer besorgen
  • Packliste für den Hund: Hundebett, Futter- und Wassernäpfe, reichlich Wasser für die Fahrt, Urlaubsvorrat des gewohnten Futters

Im Sommer macht es vielen Hunden Spaß in Seen oder Flüssen zu schwimmen. Das ist nicht nur gut für die Ausdauer und bringt Freude, sondern ist gleichzeitig eine angenehme Abkühlung an heißen Sommertagen. Doch man kann nicht einfach loslaufen und seinen Vierbeiner in jedes Wasser springen lassen. Es gibt einige Vorschriften aber auch Verbote, die eingehalten werden sollten. Als Hundehalter sollte man sich im Vorhinein erkundigen, ob und wenn ja wann der Hund schwimmen darf. Gibt es an einschlägigen Seen keine Hinweisschilder hilft oft ein Anruf bei der Gemeinde.

Wo ist Baden für Hunde erlaubt?

Nicht überall ist Baden mit Hund erlaubt. An vielen Seen herrscht für die Vierbeiner Badeverbot! Zumindest während der Badesaison zwischen Mai und September. Um keinen Ärger mit anderen Badegästen oder der zuständigen Gemeinde zu bekommen, sollte man sich besser an das Verbot halten.

Aber zum Glück gibt es auch viele Flüsse, Seen und Strandabschnitte am Meer, wo sich Hunde so richtig austoben können. Vor allem touristische Ziele wie Nord- und Ostsee haben sich auf Besucher mit Hund eingestellt und extra Hundestrände ausgewiesen an denen auch Hunde schwimmen dürfen. Ob in Ihrer Nähe ein See mit Hundeerlaubnis ist, spricht sich unter Hundebesitzern schnell rum. Eine Übersicht bietet Seen.de – und vielleicht haben Sie das Glück, dass sich in Ihrer Umgebung ein Freibad befindet, das einen Hundetag zum Ausklang der Saison anbietet.

Oft gibt es hier einen festgelegten Tag, an dem alle Vierbeiner zum Schwimmen kommen dürfen. Das ist für jeden ein Spaß, egal ob Zwei- oder Vierbeiner. Je nach Organisator gibt es auch ein kleines Programm wie bspw. ein Wettspringen oder -tauchen bei dem die Hunde zeigen, was sie alles können.

Wasserfreudige Hunde – Badespaß mit dem Vierbeiner

Manche Hunde verziehen bereits das Gesicht, wenn sie nur eine Pfote ins Wasser setzen, andere können gar nicht genug bekommen. Das ist nicht nur von Rasse zu Rasse, sondern auch von Hund zu Hund verschieden. Viele Labradore haben beispielsweise ungemeinen Spaß daran zu baden und auch Stöckchen oder Dummies zu apportieren. Manch anderer Hund möchte nur etwas paddeln, andere möchten nicht einmal mit den Pfoten mit dem feuchten Nass in Berührung kommen und machen schon um Pfützen einen großen Bogen.

Das hängt oft auch mit der Rasse zusammen: Tiere mit stämmigem Körper, langem Fell oder einer kurzen Nase tun sich beim Schwimmen oft schwerer. Auch die bisher gemachte Erfahrung mit dem Wasser spielt eine entscheidende Rolle. Manche Tiere sind wasserscheu, da sie vielleicht einen schlechten Start oder eine unangenehme Erfahrung hatten und daher Angst vor dem Schwimmen haben. Wer seinem ängstlichen Vierbeiner trotzdem eine kleine Abkühlung im Sommer ermöglichen möchte, holt sich am besten hierzu den Rat und die Unterstützung eines Hundetrainers, damit der Hund seine Angst vor dem Wasser verliert.

Können alle Hunde schwimmen?

Prinzipiell können alle Hunde schwimmen. Sie müssen es nicht erst lernen, wie wir Menschen. Allerdings gibt es Rassen, die sich aufgrund Ihrer körperlichen Besonderheiten nicht besonders gut zum Schwimmen eignen. Hierzu zählen bspw. der Mops oder andere kleine Rassen mit kurzen Nasen und gedrungenen Hälsen. Für sie ist es anstrengend den Kopf weit genug über Wasser zu halten, um gut atmen zu können.

Schwimmen mit Hund: Auf das sollten Sie achten

Auch für unsere Vierbeiner gilt – wie bei uns Menschen: Ein abrupter Sprung ins kalte Nass sollte vermieden werden. Davon sollte grundsätzlich auch bei unbekannten Gewässern abgesehen werden, denn der Hund erkennt nicht, was sich unter der Wasseroberfläche befindet oder wie stark die Strömung ist. Vielleicht liegt ein Fels oder großer Ast im Wasser. Hier kann es schnell zu Verletzungen kommen. Damit er sich darin auch nicht verfangen kann, legen die meisten Hundebesitzer vor dem Schwimmen Halsband bzw. Leine ab. Umso besser trocknet anschließend auch das Fell an allen Stellen. Dafür ist ausgiebiges Schütteln notwendig. Verbieten Sie dies Ihrem Hund nicht – aber nehmen Sie Rücksicht auf andere Badegäste. Und sollten Sie Besitzer eines Hundes mit stark behaarten Schlappohren sein, dann sollten Sie darauf achten, dass der Gehörgang wieder gut abtrocknen kann. Denn Wasser in den Ohren kann zu einer Entzündung führen. Dazu kann man die Ohren mit einem Frotteetuch abrubbeln und eine Strähne des Ohrbehangs beider Ohren kurzfristig mit einem Haargummi im Nacken des Hundes zusammenbinden. So kommt genug Luft an die Innenseite der Ohren und sie können gut abtrocknen.

Im Überblick

  • Sprünge ins kalte Wasser vermeiden (Kreislauf!)
  • Sprünge in unbekannte Gewässer vermeiden (Steine, Äste, Strömung…)
  • Halsband und Leine vor dem Schwimmen ablegen (Gefahr des Verfangens)
  • Bei Hunden mit Schlappohren auf trockene Ohren achten (Entzündungsgefahr)

Wie können Sie Ihren Hund zum Schwimmen animieren?

Wenn Sie sich wünschen, dass Ihr Hund kein Bademuffel wird, dann sollten Sie ihn möglichst frühzeitig an Wasser gewöhnen. Ab dem 4. Lebensmonat können Sie damit beginnen, vorausgesetzt, die Wassertemperaturen erlauben es (Minimum 16 Grad). Versuchen Sie, Ihren Hund ins flache Wasser zu locken. Keinesfalls dürfen Sie ihn einfach ins Wasser schubsen. Das könnte dazu führen, dass er niemals wieder mit diesem Element etwas zu tun haben möchte und das Vertrauen zu Ihnen verliert! Gerade am Anfang ist Geduld gefragt. Üben Sie zunächst an besonders seichten Stellen, indem Sie ein Leckerli, ein Stöckchen oder ein Spielzeug beim Apportieren „aus Versehen“ ins Wasser verwerfen. Vielleicht müssen Sie auch selbst mit gutem Beispiel voran gehen und eine erste kleine Runde in Ufernähe durchs Wasser waten.

Dann kann alles plötzlich ganz von selbst gehen, denn das Gute ist, dass Hunde Schwimmen nicht lernen müssen. Sie führen ihre Beinbewegungen unter Wasser einfach weiter aus und kommen so vorwärts. Haben sie sich erst einmal überwunden und Spaß am Wasser gefunden, hält dieses meist ein Leben lang an. Doch beim manchen Hunden hilft einfach nichts! Sie sind und bleiben Wassermuffel, was nach einigen Versuchen akzeptiert werden sollte. Zwingen Sie Ihren Hund auf keinen Fall zum Schwimmen. Denn das kein sein Vertrauen in Sie stark erschüttern.

Wie lange sollten Hunde schwimmen?

Generell gibt es keine festgelegte Zeit, die Hunde schwimmen sollten oder dürfen. Achten Sie auf Ihren Hund. Gerade ältere oder kranke Tiere können bisweilen in ihrer körperlichen Verfassung eingeschränkt sein. Hat das Tier Herz-Kreislauf- oder Wirbelsäulenprobleme oder ist allgemein in einer schlechten Kondition, sollten Sie das nasse Abenteuer nicht zu lang gestalten und auf die Bedürfnisse Ihres Hundes anpassen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund zum Baden gehen darf oder nicht, steht Ihnen Ihr Tierarzt gerne mit Rat und Tat zur Seite. Er kennt Ihr Tier und seinen Gesundheitszustand und kann abschätzen, was Sie Ihrem Hund zumuten können und was nicht. Aber Achtung: Gerade bei Hunden, die Ihr Leben lang gerne geschwommen sind, sollten Sie mit zunehmendem Alter darauf achten, dass sie sich nicht zu viel zu muten. Bremsen Sie Ihren Vierbeiner hier lieber etwas ein.

Spielbegeisterte Hunde oder Balljunkies sollten in ihrem Drang ebenfalls gebremst werden. Legen Sie am besten kurze Spielzeiten (ca. 10 Minuten) mit langen Pausen dazwischen ein. Hunde die gerne Spielsachen oder Stöckchen aus dem Wasser apportieren oder gar danach tauchen, sollten genau im Auge behalten werden. Solche Spiele sollte man lieber kurz halten. Hier droht bisweilen eine hypotone Hyperhydration (auch Wasservergiftung), die für den Hund sehr gefährlich werden und sogar bis zum Tod führen kann. Durch die Aufnahme von zu viel salzarmen Wasser, sinkt der Salzhaushalt des Hundes. Zu viel Wasser schlucken – wie soll das gehen? In der Tat, passiert dies oft, wenn die Tiere im Wasser ihrem Spielzeug hinterherjagen. Vor allem wenn die Hunde aufgrund der Hitze ohnehin schon mehr trinken. Der Körper kann das überschüssige Wasser nicht mehr in ausreichendem Maße über den Urin ausscheiden. Die Folge: Das Wasser lagert sich im Gewebe ab und kann so zu Ödemen führen, welche Organschäden zur Folge haben können. Beim Verdacht auf eine Wasservergiftung sollten Sie auf jeden Fall einen Tierarzt kontaktieren.

Was gibt es zu beachten, wenn Hunde im Meer schwimmen?

Wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner Urlaub am Meer machen und er hier auch ins kühle Nass springen darf, achten Sie unbedingt darauf, dass er kein Salzwasser trinkt. Schon geringe Mengen können zu Erbrechen und Durchfall führen. Größere Mengen sind sogar lebensgefährlich. Waschen Sie nach dem Plantschen das Fell Ihres Hundes am besten gründlich unter der Dusche aus. So verhindern Sie, dass Salz oder Sandreste zu Hautproblemen führen können. Shampoo benötigen Sie dazu nicht unbedingt. Ist ihr Hund besonders dreckig geworden, sodass Sie doch Shampoo benutzen müssen, achten Sie darauf, dass es rückfettend ist. So wird die Haut Ihres treuen Begleiters nicht zusätzlich ausgetrocknet. Neben speziellem Hundeshampoo eignet sich dazu übrigens auch ein mildes Babyshampoo.

Warum ist Schwimmen für Hunde gut?

Allgemein ist das Schwimmen für Hunde gut, um gelenkschonend Muskulatur aufzubauen. Übergewichtige Hunde können auf diese Weise ebenso schonend Kalorien verbrennen, um die Gewichtsreduktion zu unterstützen. Gerade Tiere, die bislang wenig Sport gemacht haben, können so ihr Aktivitätslevel langsam steigern.

Abkühlen geht auch ohne Wasser

Sollte Ihr Hund ein Wassermuffel sein, verbringen Sie heiße Sommertage lieber mit ihm im Schatten oder gönnen ihm einen Spaziergang in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Sorgen Sie doch für etwas Abwechslung, indem Sie eine neue Gassi-Route durch den Wald ausprobieren. Die Bäume spenden meist genügend Schatten, sodass Ihr Hund vor einem Hitzschlag oder Hitzeschock geschützt ist. So lassen sich heiße Sommertage auch gut herumbringen, selbst wenn kein Fluss oder See für ein abkühlendes Abenteuer zur Verfügung steht. Übrigens: Ein seichter Bachlauf im kühlen Wald hat sogar für Wassermuffel im Sommer manchmal durchaus seinen Reiz.

Wenn Sie Ihren Hund kennen und die wichtigsten Punkte zum Thema „Badespaß mit Hund“ beachten, können Sie Ihrem Vierbeiner auch an heißen Tagen im Sommer eine kühle Abwechslung verschaffen. Schwimmt ihr Hund gerne können Sie sich geeignete Flüsse oder Seen suchen und ihn zum Baden animieren. Aber Achtung: Wassermuffel sollten auf keinen Fall ins kühle Nass gezwungen werden. Alternativ können Sie Ihrem Hund mit Spaziergängen in den frühen Morgen oder späten Abendstunden oder auch im schattigen Wald etwas Abkühlung verschaffen. Wer will kann ihm auch mit sommerlichen Snacks wie Hundeeis eine Freude machen.

Silvester – ein Datum, das nicht nur viele Haustiere sondern auch deren Besitzer schon im Vorfeld in Aufregung versetzt. Mancher Vierbeiner versteckt sich schon bei den ersten Geräuschen und Gerüchen unterm Bett oder im Keller des Hauses. Hunde haben ein viel empfindlicheres Gehör als Menschen und können den plötzlichen Krach und die grellen Leuchtraketen nicht zuordnen. Und besonders Geräusche, die man nicht zuordnen kann, stellen für viele Hunde ein massives Problem dar. Von einigen "schussfesten" Hunden abgesehen ist Silvester für die Mehrzahl der Hunde echter Stress, den man durch vorbeugende Maßnahmen bestmöglich verhindern/lindern sollte.

Den Hund sichern

Ganz wichtig ist es, den Hund gut abzusichern und ihn an den Tagen rund um Silvester herum draußen ausschließlich an der Leine gesichert zu führen. Ggf. kann auch zusätzlich ein Geschirr zur Absicherung sinnvoll sein. Bedauerlicherweise beginnt ja die Knallerei immer bereits ein paar Tage vorher und dauert auch oft bis zum 2. Januar, hält sich also nicht an den Kalender.

Ruhe finden

An Silvester sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben, eventuell können auch in einigen Räumen Rollos runtergelassen werden, um den Lärm und die optischen Reize etwas zu dämpfen. Idealerweise sollte für den Hund ein ruhiger Platz in einem Raum, in dem er sich wohlfühlt und den er kennt, zur Verfügung gestellt werden. Vielen Hunden geben kleine Räume, wie etwa eine Gästetoilette Sicherheit. Hunde, die an eine Box als Rückzugsort gewöhnt sind, finden dort oft die nötige Ruhe.

Die Rolle des Hundehalters

Mindestens eine vertraute Bezugsperson sollte an diesem Abend beim Hund bleiben und ihn durch einen ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermitteln. Die Gratwanderung ist es, in Anwesenheit des Hundes einerseits die konkreten Angstäußerungen nicht zu bestärken und anderseits trotzdem für den Hund da zu sein und seine Ängste ernst zu nehmen. Man sollte den Hund also nicht aktiv „trösten“ oder gar bedauern, man sollte aber für ihn da sein, ihn sich anlehnen lassen, evtl. Umarmungen und andere Aktionen der sozialen Unterstützung anbieten, und selbst einen möglichst gelassenen und entspannten Eindruck vermitteln, da sich eine nervöse Stimmung schnell auf den Hund überträgt. 

Medikamente

  • Nahrungsergänzungen:
    Können zwar gezielt eingesetzt werden, jedoch erfordert das eine vorherige genaue Analyse des Hundes und seiner Persönlichkeit.
  • Psychopharmaka:
    Können sinnvoll sein, wenn es z.B. darum geht, erste Erfolge in der Verhaltenstherapie von geräuschempfindlichen Hunden nicht wieder zunichte zu machen. Aber hier ist der Rat eines auf dem Gebiet der Verhaltenstherapie spezialisierten Tierarztes gefragt. Außerdem muss man wissen, dass die meisten Medikamente dieser Klasse eine sehr lange Vorlaufzeit haben, man müsste also mit der Gabe deutlich vor Silvester beginnen und auch langsam wieder ausschleichen.
  • Beruhigungsmittel:
    Vorsicht muss man bei vielen Medikamenten walten lassen, die Tierärzte kurzfristig für Silvester verschreiben: Sie stellen den Hund äußerlich ruhig und lähmen die Motorik, aber die Sinneswahrnehmung wird dadurch nicht beeinflusst. Dadurch wird der Hund in einen nochmals verstärkten Zustand der Hilflosigkeit und des Kontrollverlusts geführt, wenn er gerade zu Zeiten einer extremen Stressbelastung auch noch seiner motorischen Fähigkeiten teilweise beraubt wird. Dies kann dann noch zu wesentlich stärkeren Traumatisierungen führen. 

Desensibilisieren

Sie haben ja immer ein Jahr Zeit, um gemeinsam mit Ihrem Hund an seiner Geräuschangst zu arbeiten. Nutzen Sie sie! Nur durch ein langsames Desensibilisierungs-Programm unter fachkundiger Anleitung werden Sie dauerhafte Erfolge verbuchen können, und in Zukunft hoffentlich gemeinsam mit Ihrem Hund einen guten Start ins neue Jahr haben.

Silvester Stress Hunde

Ein Zweithund kann eine große Bereicherung sein. Für die Entscheidung sollten jedoch einige Faktoren berücksichtigt werden. Ansonsten kann der zweite Hund zur Belastung werden.

Der ein oder andere Hundebesitzer stellt sich irgendwann die Frage: Zweithund ja oder nein. Die Vorstellung über ein weiteres Familienmitglied ist schön. Man sieht seine beiden Hunde tobend über die Wiese rennen. Abends kuschelt man gemeinsam auf dem Sofa. Die Realität sieht leider oft anderes aus. Gerade wer unüberlegt einen zweiten Hund ins Haus holt, kann Probleme bekommen.

Erfahren Sie hier welche Vorteile, aber auch welche Nachteile ein zweiter Hund mit sich bringen kann. Auch bei der Wahl des Hundes sollten Sie einiges beachten. Wichtig ist: Nehmen Sie auch Rücksicht auf Ihren ersten Hund! Ist die Entscheidung gefallen, müssen die beiden Hunde einander vorgestellt und langsam aneinander gewöhnt werden. Oft klappt, das nicht von heute auf morgen. Doch wer am Ball bleibt, wird sich in der Regel bald über ein harmonisches Miteinander im großen "Rudel" freuen können

Silvester Stress Hunde

Welche Vorteile hat ein Zweithund?

Für die Tiere ist es toll gemeinsam zu spielen und die Welt zu entdecken. Sie können sich gegenseitig helfen, miteinander kommunizieren und nach einem langen Spaziergang friedlich nebeneinander einschlafen. Das Alleine bleiben wird – sofern beide Hunde daran gewöhnt sind – einfacher. Wählt man seinen Zweithund passend aus, können sich die Vierbeiner zudem gegenseitig helfen. Ist ein Hund ängstlich, kann er sich an einem selbstbewussten Kollegen orientieren. Hat der Mensch einmal nicht ganz so viel Zeit? Dann können sich die Vierbeiner miteinander beschäftigen und sich die Zeit vertreiben.

Der Mensch kann sich mit einem zweiten Hund seinen Wunsch nach einer bestimmten Rasse erfüllen. Wer sich für den Tierschutz engagieren möchte, kann mit dem Zweithund eine arme Seele aus dem Tierheim oder einer Auffangstation retten. Natürlich kann der Besitzer so sein Wissen zum Thema Hund und Hundesprache erweitern. Hat der erste Hund schon ein gewisses Alter erreicht, kann man sich mit einem Zweithund den Abschied etwas erleichtern.

Ein Zweithund bringt auch Nachteile mit sich

Wie beim Menschen, können sich Hunde „gut riechen“ – oder eben nicht. Bei den Vierbeinern spielt vor allem die Energie eine große Rolle. Es gibt ruhige Hunde, aber auch aufgedrehte Kandidaten, welche scheinbar niemals müde werden. Möchte man sich einen weiteren Hund ins Rudel holen, muss man darauf achten, dass er vom Energieniveau dem des ersten Hundes ähnelt. Keinesfalls darf der Unterschied zu groß sein. Ein Hund mit viel Energie, kann für einen ruhigen, zurückgezogenen Hund schnell zur Belastung werden. Auch die spezifischen Charaktereigenschaften der Rassen müssen berücksichtigt werden. Ein Hund, der lieber für sich oder mit seinem Menschen ist, wird sich mit einem sehr Hundebezogenen Hund schwer tun.

Für die Besitzer bringt ein zweiter Hund trotz allem mehr Arbeit mit sich. Die verschiedenen Eigenschaften der Rassen können zum Nachteil werden: Manch ein Hund benötigt nur wenig Auslauf, der andere möchte am liebsten stundenlang Spazieren gehen oder seinen Menschen beim Joggen oder Radfahren begleiten. Die Anforderungen an die geistige Auslastung können ebenfalls sehr unterschiedlich sein. Sucht man sich zwei Hunde, die komplett gegensätzlich sind, hat man so schnell den doppelten Aufwand. Natürlich bringt ein Zweithund Kosten mit sich.

Mögliche Nachteile für die Besitzer auf einen Blick
  • Anfallende Kosten für die Anschaffung (Einmalausgabe)
  • Steigende Kosten für Fressen, Tierarzt und Versicherung (wiederkehrende Ausgaben)
  • Steigende Kosten für Leckerchen, Spielzeug, Halsband, Leine und Co.
  • Doppelter Aufwand bei der Hundepflege (Fell, Krallen usw.)
  • Mehr Reinigungsaufwand (Wohnung, Auto etc.)

Weiteres Manko: Ein Restaurantbesuch oder Urlaubsausflug wird mit zwei Hunden schwieriger. Ein Vierbeiner kann sich in der Regel gut unter dem Tisch oder neben dem Stuhl niederlassen und bleibt so meist unbemerkt. Bei zwei Hunden benötigt man nicht nur mehr Platz. Wenn ein Hund etwas unruhig ist, kann er für Bedienung und Gäste schnell störend werden. Auch die Suche nach einer Urlaubsunterkunft für die vierbeinigen Freunde kann sich aufwendiger gestalten. Freunde und Bekannte sagen oft bei einem Hund schneller ja, wenn es um das Dogsitting geht. Mit zwei Hunden fühlen sie sich teilweise vielleicht überfordert. Konsequenz: meist muss man auf professionelle Pensionen zurückgreifen - ein weiterer Kostenfaktor. Natürlich muss das eigene Fahrzeug groß genug sein, um beiden Tieren einen sicheren Sitzplatz zu bieten.

Silvester Stress Hunde

Auf was Sie bei der Auswahl eines zweiten Hundes achten sollten

Im besten Fall ist der Ersthund, wenn der zweite Hund ins Haus kommt, bereits gut erzogen. So kann sich der Neuankömmling an diesem orientieren und sich die positiven Eigenschaften abschauen. Nehmen Sie sich für die Entscheidung Zeit. Befassen Sie sich ausgiebig mit dem Hund, der für Sie in Frage kommt.

Nehmen Sie sich Zeit

Es bringt nichts, wenn man auf die Schnelle einen Vierbeiner aus dem Tierheim holt, der nicht zum Rudel passt. Unterhalten Sie sich mit den Betreuern oder Bezugspersonen. Viele Tiere haben schlechte Erfahrungen gesammelt. Die eine oder andere Marotte kann sich zeigen. Dessen muss man sich bewusst sein. Mit Training und ggf. professioneller Hilfe lässt sich aber fast jeder Hund rehabilitieren und erziehen.

  • Die Chemie muss stimmen – zwischen Menschen und Hunden
  • Die Auswahl und Entscheidung sollte nicht übereilt sein
  • Rasse, Alter, Größe, Temperament und Charakter sollten berücksichtigt werden

Stellen Sie die Hunde einander vorab vor

Um herauszufinden, ob Sie und Ihr Hund, mit dem möglichen neuen Mitbewohner klar kommen, empfiehlt sich vorab ein Treffen auf neutralem Boden. Im Idealfall gehen Sie unverbindlich zwei, drei Mal gemeinsam spazieren. Beim ersten Treffen sollten die Hunde anfangs so geführt werden, dass sie einander nicht beschnuppern können. Erst nach einer gewissen Zeit, wenn sich beide beruhigt haben und die Körpersprache des anderen lesen können, ist ein Zusammentreffen erlaubt. Im Idealfall nutzen Sie ein eingezäuntes Gelände. So können Sie beide Hunde von der Leine nehmen, ohne dass diese ggf. Reißaus nehmen.

Zwei Weibchen oder zwei Rüden?

Die Frage, ob man sich ein Pärchen oder zwei gleichgeschlechtliche Hunde holen sollte, trifft auf kontroverse Meinungen. Einige sagen, dass Pärchen harmonischer zusammenleben. Manch einer rät von der Haltung zweier Weibchen komplett ab. Aber auch hier gilt: der Einzelfall entscheidet. Zwei Hundemädels können sich genauso gut verstehen wie zwei Rüden oder ein Paar (Achtung: die Frage nach möglichen Nachwuchs sollte vorab geklärt werden).

Setzen Sie Grenzen

In jedem Fall muss man darauf achten, dass die Hunde ihre Grenzen kennen. Als Mensch muss man ein Auge darauf haben, dass aus dem Spiel nicht Ernst wird. Wird es etwas zu rabiat, sollte man die Hunde trennen und das Spiel beenden. So lernen sie mit der Zeit was erlaubt ist.

Wie man zwei Hunde aneinander gewöhnen kann

Wenn die Schnuppertreffen gut gelaufen sind, spricht nichts gegen den ausgesuchten Zweithund. Nun müssen sich die beiden im gemeinsamen Zuhause aneinander gewöhnen.

Nehmen Sie Rücksicht auf das Revier Ihres Hundes

Wichtig: Bringen sie den zweiten Hund nicht einfach in die Wohnung, dem Revier des ersten Hundes. Gerade Hunde mit ausgeprägtem Territorialverhalten können sich hier angegriffen fühlen. Das wäre kein guter Start für ein zukünftiges Zusammenleben. Nehmen sie stattdessen beide Hunde und gehen gemeinsam eine große Runde spazieren. Die Hunde können sich noch einmal beschnuppern und an die Anwesenheit des anderen gewöhnen. Wenn beide müde sind, gehen sie mit ihnen gemeinsam in die Wohnung.

Bevorzugen Sie keinen von beiden

Achten sie von Anfang an darauf, dass kein Hund bevorzugt wird – vor allem nicht der Neuankömmling. Schenken sie dem zweiten Hund mehr Aufmerksamkeit, kann der Erste schnell eifersüchtig werden.

Silvester Stress Hunde

Die Regeln gelten für alle

Die Regeln, welche für den bisherigen Hund gelten, muss auch das neue Rudelmitglied vom ersten Tag an einhalten. Seien Sie bestimmt und konsequent. So lernt der Zweithund schnell was er darf und was er nicht tun soll. Wichtig: Beobachten Sie Ihre beiden Hunde genau. Aus einem Spiel kann schnell Ernst werden. Gehen Sie hier bestimmt dazwischen und zeigen beiden die Grenze auf. Bevor ein richtiger Streit entsteht.

Die erste Fütterung - was es zu beachten gibt

Die erste Fütterung der Hunde sollte getrennt stattfinden. Gerne können Sie zwei separate Räume nutzen. Möchten Sie die Hunde zukünftig zusammen füttern? Gewöhnen Sie beide Schritt für Schritt aneinander. Füttern Sie beide Hunde in einem Raum, achten Sie darauf, dass diese sich beim Fressen den Rücken zukehren. Wichtig: beide Hunde sollten dasselbe Fressen bekommen. Das gilt auch für Leckerchen.

Gleichberechtigung ist ein Muss

Es sollte Gleichberechtigung herrschen. Schläft der erste Hund bei Ihnen im Schlafzimmer, sollte der zweite Hund nicht allein im Flur schlafen müssen. Darf ein Vierbeiner auf das Sofa? Dann muss es auch dem neuen Rudelmitglied gestattet sein – natürlich unter denselben Bedingungen und Regeln. Ideal ist es, wenn jeder Vierbeiner sein eigenes Körbchen und seinen eigenen Rückzugsort hat. Gerade in der Eingewöhnungszeit, sollte man die Hunde nicht alleine lassen.

Sind die Tiere verunsichert, kann es aufgrund der Verwirrung zu Streit kommen. Besonders wichtig: gehen Sie ausgiebig spazieren. So sind die beiden Vierbeiner nicht nur ausgepowert. Der Wechsel zwischen Revier und neutralem Boden hilft den Hunden bei der Entspannung. Auf diese Weise kann die Gewöhnung aneinander unterstützt werden. 

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