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Liebe Hundefreunde, 

Mein erster eigener Hund lief meiner Familie damals zu: Schnappi, ein kleiner, süßer Promenadenmischling. Ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen und mir diese tiefe Liebe zu Hunden seitdem erhalten. Heute sind Luna, Smokey und Bagoj, an meiner Seite. 

Hunde sind für uns echte Familienmitglieder, um deren Wohl wir uns jeden Tag sorgen. Und deshalb geben wir auch bei Happy Dog immer unser Bestes gesunde Nahrung für Hunde herzustellen – für jede Größe, für jedes Bedürfnis und für jedes Alter. 

Wir möchten Sie unterstützen, damit auch Sie und Ihr Hund von Anfang viel Freude an ihrem Zusammenleben haben. Auf den folgenden Seiten finden Sie wertvolle Tipps für die erste Zeit mit Ihrem Welpen und vor allem für die gesunde Ernährung Ihres Hundebabys. Für weitere Fragen und eine individuelle Futterberatung steht Ihnen außerdem unser Service gerne zur Verfügung. 

Herzlichst,
Ihr Georg Müller

Happy Dog, Georg Müller
Georg Müller

Gründer und Geschäftsführer
von Happy Dog

Ihr Welpe – Tipps und Tricks für gesundes Wachstum

So bleibt Ihr Hundebaby gesund

Einen Welpen zu adoptieren ist eine große Entscheidung – immerhin wird Ihr neuer Freund Sie und Ihre Familie hoffentlich lange begleiten. Die Ernährung und die Erfahrungen der ersten Monate prägen den Welpen nachhaltig und legen den Grundstein für seine weitere Entwicklung. Deshalb sollten Sie die folgenden Punkte sorgsam beachten.

Die richtige Ernährung vom ersten Tag an

Um sich optimal zu entwickeln, brauchen Welpen in ihren ersten Lebenswochen eigentlich nur die Milch ihrer Mutter. Nur wenn die Hündin nicht genug Nahrung produziert, sollte zugefüttert werden. Allerdings dürfen Welpen keine normale Kuhmilch erhalten, sondern brauchen spezielle Welpenmilch, wie unsere „Happy Dog Supreme Baby Milk“ mit einem geringen Lactosegehalt und speziellen, darmstabilisierenden probiotischen Kulturen.

Ungefähr ab der vierten Lebenswoche wollen die Welpen ausprobieren, wie feste Nahrung schmeckt und wagen sich erstmals auch an den Napf. Spätestens ab der achten, meist aber schon in der sechsten und siebten Lebenswoche, stellt die Hündin das Säugen ein und die kleinen Hunde nehmen ab dann nur noch feste Nahrung zu sich. 

Der Schritt von der Muttermilch hin zur festen Nahrung ist für den kleinen Hundeorganismus eine durchaus große Leistung. Um ihn dabei zu unterstützen und Verdauungsstörungen vorzubeugen, sollte vom ersten Tag an nur hochwertiges Welpen-Futter gegeben werden. Das ist auch deshalb wichtig, weil junge Hunde ganz andere Ansprüche an ihre Nahrung haben als ausgewachsene Tiere.

Hoher Energiebedarf des Welpen

Wer seinem Welpen beim Spielen zuschaut wird beispielsweise schnell feststellen, dass Neugier und Spieltrieb des kleinen Fellbündels unendlich scheinen. Tatsächlich sind Welpen deutlich aktiver als erwachsene Tiere, weshalb „normale“ Hundenahrung für erwachsene Tiere nicht so gut für sie geeignet ist. So brauchen Welpen im Verhältnis mehr Kalorien, auch ihr Bedarf an Proteinen (Eiweiß) und Mineralstoffen ist erhöht. Bei großen Hunderassen spielt zudem das passende Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor eine wichtige Rolle: Es sorgt für den gesunden, aber nicht zu schnellen Knochenaufbau. Ernährungsfehler können lebenslange Folgen haben, die Wahl der passenden Welpennahrung ist deshalb von entscheidender Bedeutung.

Ernährungsfehler vermeiden

Mit der Trockennahrung von Happy Dog sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite: Unser hochwertiges Trockenfutter ist optimal auf die Bedürfnisse von Junghunden und Welpen abgestimmt. Es enthält alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe, die Ihr Hund braucht um groß und stark zu werden. Da der Energiebedarf eines Welpen oder Junghundes auch von der Größe der Rasse abhängig ist, wurde die Welpennahrung von Happy Dog auf diese Bedürfnisse abgestimmt: Unser Welpenfutter gibt es für kleine, mittelgroße und große Hunderassen. 

Mit seinem 2-Phasen-Konzept orientiert sich Happy Dog außerdem an dem, was Wolfsmütter in der Ernährung ihres Nachwuchses instinktiv beachten. Wenn Welpen von Muttermilch auf festes Futter umsteigen, geschieht das nämlich nicht schlagartig, sondern in zwei Stufen. Etwa ab der zehnten Lebenswoche versorgt die Mutter ihre Welpen mit hochgewürgtem und vorverdautem Fleisch, erst nach und nach bekommen sie auch kleine Beutetiere, die auch schwerer verdauliche Teile umfassen. Mit dem Happy Dog 2-Phasen-Konzept bekommt Ihr Welpe zunächst Futter mit einem höheren Proteingehalt, da dies der vorverdauten Nahrung entspricht. Erst ab dem fünften bis siebten Monat, wird auf einen niedrigeren Proteingehalt umgestellt, was ebenfalls den natürlichen Bedingungen entspricht.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Nahrung die richtige für Ihren Hund ist, dann lassen Sie sich von unserem Happy Dog Service Team beraten. Unsere Experten helfen Ihnen gerne und individuell weiter.

Die erste Fütterung im neuen Zuhause

Mit der ersten Fütterung oder gar einem Futterwechsel sollten Sie es allerdings langsam angehen lassen. Der Einzug ins neue Zuhause ist für Ihren Welpen nämlich mindestens genauso aufregend wie für Sie. Die neue Umgebung, die neuen Gerüche, die Trennung von der Mutter und den Geschwistern: diese vielen neuen Erfahrungen und Reize können einem kleinen Hundewelpen durchaus auf den Magen schlagen. Um den Organismus des Hunde-Babys nicht noch zusätzlich zu belasten, ist es zwar ratsam, dem Welpen sofort ein Schälchen mit frischem Wasser anzubieten, Futter aber erst nach ein paar Stunden im neuen Zuhause hinzustellen. Sollte der Welpe nicht sofort fressen wollen, ist das übrigens kein Grund zur Sorge. In der Regel kommt der Hunger spätestens am nächsten Tag wieder, wenn sich die erste Aufregung gelegt hat.

Futterwechsel schrittweise vollziehen

In den ersten Tagen sollten Sie außerdem möglichst bei der Welpennahrung bleiben, die Ihr Welpe zuvor schon in seinem alten Zuhause bekommen hat. Eine Futterumstellung in dieser Zeit kann die Verdauung des jungen Hundes nämlich zusätzlich belasten. Hat sich der kleine Hund ein wenig eingelebt, also in der Regel schon nach ein bis zwei Wochen, können Sie mit der Umstellung beginnen: Mischen Sie unter die tägliche Futterration ein wenig von der neuen Nahrung und steigern sie deren Anteil täglich ein wenig mehr. So kann sich der Verdauungstrakt des Welpen allmählich an das neue Futter gewöhnen. Haben Sie sich für ein Welpen-Futter entschieden, sollten Sie dabei bleiben. 

Trockenfutter für Welpen

Trockenfutter oder Nassfutter – welche Fütterungsform ist besser? Diese Frage stellen sich viele Hundehalter. Tatsächlich kann keine Nahrungsform als grundsätzlich „besser“ als die andere bezeichnet werden. Entscheidend für Ihren Hund ist, dass es sich um ein als „Alleinfutter“ deklariertes Produkt handelt. Denn nur diese Art von Nahrung garantiert, dass der Welpe tatsächlich mit allen Mineralien, Nährstoffen und Vitaminen versorgt wird, die er braucht. 

Trockenfutter hat gegenüber Nassfutter außerdem einige praktische Vorteile. Das intensivere Kauen stärkt das Zahnfleisch. Da es auch im Sommer länger im Napf bleiben kann, ohne zu verderben und sich leichter entfernen lässt, ist es hygienischer als Nassfutter. Selbst bei geöffneter Verpackung ist das Futter vergleichsweise lange haltbar. Und es ist deutlich umweltfreundlicher, weil nicht täglich leere Dosen anfallen. Da es energiereicher ist, benötigt der Halter zudem weniger davon, wodurch Trockenfutter vergleichsweise günstig ist. 

Damit die Versorgung mit Wasser auch bei einer Fütterung mit Trockenfutter in jedem Fall ausreichend ist, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Hund stets frisches Wasser zur Verfügung hat. Am besten stellen Sie mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen Ihrer Wohnung auf, um Ihren Welpen zum Trinken zu animieren.

Wie viel Futter braucht mein Welpe?

Die genaue Bemessung der täglichen Nahrungsmenge ist wichtig, weil eine Über- oder Unterversorgung mit Vitaminen und Nährstoffen zu Wachstumsschäden führen kann. Deshalb sollten Sie sich möglichst an die Fütterungsmengenempfehlung halten, die Sie auf der Verpackung der Happy-Dog-Trockennahrung finden. Basis ist immer das alters- und rassetypische „Sollgewicht“ und nicht unbedingt das momentane „Ist-Gewicht“. Dieses kann bei zu schnell gewachsenen Jungtieren nämlich höher ausfallen. Würde man es bei der Fütterung zugrunde legen, würde man das zu rasche Wachstum weiter fördern. Generell gilt daher als Faustregel eher knapp bemessen – also „so wenig wie möglich und so viel wie nötig“ – zu füttern.

Wie oft muss ich meinen Welpen füttern?

Während erwachsene Hunde in der Regel zwei Mal am Tag gefüttert werden, müssen Welpen häufiger die Möglichkeit zur Nahrungsaufnahme bekommen. Sie haben einen noch relativ kleinen Magen und können noch keine großen Futtermengen aufnehmen. Letzteres würde ihren Organismus außerdem zu sehr belasten. Deshalb empfehlen Experten

  • bis zum Alter von 4 Monaten: 4 Mahlzeiten/Tag,
  • bis zum Alter von 6 Monaten: 3 Mahlzeiten/Tag,
  • ab einem halben Jahr: 2 Mahlzeiten/Tag.
Darf ich meinem Welpen auch zwischendurch was geben?

Genauso wie erwachsene Hunde lieben Welpen natürlich Leckerlis zur Belohnung oder kleine Snacks zwischendurch. Diese sollten allerdings nur sparsam gegeben und bei der täglichen Futtermenge entsprechend mitberechnet werden. Alternativ kann auch einfach ein Teil der täglichen Trockenfuttermenge als Leckerli verabreicht werden. 

Wann stelle ich auf „Erwachsenenfutter“ um?
  • Bei kleinen Rassen (bis 10 kg) wird mit ca. 9-12 Monaten auf ein passendes „Erwachsenenfutter“ umgestellt.
  • Bei mittelgroßen Rassen (11-25 kg) erfolgt die Umstellung mit ca. 12-15 Monaten.
  • Bei Riesenrassen ist das Größenwachstum im Alter von ca.15-18 Monaten nahezu abgeschlossen. Daher stellt man sie dann auf Erwachsenenfutter“ um. 

Das Anschluss-Futter wird dabei je nach Rassen, Stoffwechselveranlagung und Leistung ausgewählt (z.B. Adult Mini für ausgewachsene Hunde bis 10 kg mit normalem Energiebedarf, Adult Medium für ausgewachsene Hunde von 11-25 kg mit normalem Energiebedarf, Adult Maxi für ausgewachsene Hunde ab 26 kg mit normalem Energiebedarf).

Wenn Ihr neuer Bewohner ins Haus kommt, denken Sie bitte daran, dass er nun in ganz kurzer Zeit sehr viel Neues verdauen muss. Er hat sein gewohntes Umfeld, seine Geschwister und seine alte Familie nicht mehr um sich, und muss sich erst an seine neue Menschen und die neue Umgebung gewöhnen. Lassen Sie ihm Zeit! 

Bei aller Liebe und auch wenn Sie beim Anblick des kleinen Vierbeiners Herzchen in den Augen haben und dahin schmelzen, wird es Zeiten geben, in denen Sie ihn am liebsten ohne Rückfahrticket auf den Mond schießen würden. Zum Beispiel, wenn er gerade das dritte Paar Ihrer Lieblingsschuhe zerbissen hat. 

Spätestens dann wird klar, dass man mit der Grunderziehung des Welpen beginnen sollte. Die folgenden Tipps beschränken sich auf wenige aber grundlegende Punkte, weil sie erst einmal das Wichtigste sind, was das Hundekind lernen muss.

Stubenreinheit

Die Stubenreinheit gehört zu den wichtigsten Dingen, die ein Welpe lernen muss, um Ihren Teppich und die Nerven aller Beteiligten zu schonen. In den ersten Wochen müssen Sie allerdings Geduld aufbringen. Tragen Sie den Kleinen regelmäßig im Abstand von mehreren Stunden nach draußen, auch nachts, denn eine ganze Nacht hält so ein Zwerg noch nicht durch. 

Meist machen Welpen direkt nach dem Schlafen, nach dem Fressen und beim/nach dem Spielen. Setzt er draußen Kot oder Urin ab, müssen Sie ihn freudig und erkennbar dafür loben. Ertappen Sie ihn drinnen in flagranti, sagen Sie laut „Nein“, und tragen ihn in den Garten. Macht er dann sein Geschäft draußen, loben Sie ihn wieder kräftig. Ist das Kind schon in den Brunnen, bzw. der Haufen auf den Teppich gefallen, haben Sie Pech gehabt – wer zu spät kommt, muss zur Strafe putzen. Ihn jetzt noch dafür zu rügen, würde keinen Sinn machen, der Welpe versteht den Zusammenhang nicht mehr.

Komm! oder: Wie heiße ich eigentlich?

Damit Ihr Welpe erst einmal lernt wie er heißt, sprechen Sie ihn mit seinem Namen an und geben Sie ihm parallel Futter. Meist lernen die Kleinen sehr schnell, dass sie damit gemeint sind und dass beim Klang des Namens etwas Tolles zu erwarten ist. Nun können Sie sich mit Futter in der Hand ein paar Meter von Ihrem Hund fortbewegen und dabei seinen Namen rufen. Wenn er kommt gibt es die Belohnung.

Der nächste Schritt wäre dann, ihn mit Namen anzusprechen, wenn er gerade nicht auf Sie achtet. Damit wären wir bereits beim nächsten wichtigen Punkt: Ihr Welpe muss lernen, dass er auf Sie achten muss – und nicht umgekehrt! Nutzen Sie Unachtsamkeiten seinerseits aus, um sich zu verstecken und seinen Namen zu rufen. Entfernen Sie sich aber nicht zu weit. Wenn er auf Ihr Rufen hin kommt, loben Sie ihn überschwänglich. Sie können auch laut jauchzend von ihm weglaufen, auch das wird seine Aufmerksamkeit erregen und er wird Ihnen nachlaufen. Auch hier wird er natürlich mit Futter oder einem Spiel belohnt, wenn er bei Ihnen ist.

Nein!, Aus!, Pfui!

Manches, was beim Welpen noch ganz nett sein mag, ist es beim erwachsenen Hund nicht mehr. Und darum sollte schon der Welpe lernen, dass nicht immer alles nach seinem Kopf geht. Auch im Umgang mit seinen Geschwistern, der Mutter oder anderen Alttieren muss er das lernen und akzeptieren. Lassen Sie ihm also nicht alles durchgehen – Sie bestimmen, was erlaubt ist und was nicht!

Aber dafür muss er erst einmal gelernt haben, was „Nein“ überhaupt bedeutet.

Nehmen Sie ein Leckerchen in die Hand und halten Sie es dem Welpen hin. Will der Kleine sich bedienen, schließen Sie die Hand und sagen „Nein“. Nach kurzer Zeit öffnen Sie die Hand erneut und wiederholen Sie das Spiel. Meist lernen Wepen recht schnell, was „Nein“ bedeutet. Jetzt öffnen Sie die Hand und bieten das Futter mit einem „Nimm's“ dem Hund an. Es wird nicht lange dauern, bis er den Futterbrocken erst auf Ihr „Nimm's“ hin nimmt.

Wenn dies funktioniert steigern Sie die Anforderung und legen das Leckerchen vor sich auf den Boden. Aber passen Sie auf, dass Sie im Zweifelsfall schneller sind als Ihr Hund! Wiederholen Sie diese Übung immer wieder; erst im ablenkungsarmen häuslichen Umfeld, später auch draußen. Wenn Sie dies regelmäßig und konsequent üben, ohne dass Ihr Kleiner zwischendurch Erfolgserlebnisse zu verbuchen hat, wird das „Nein“ nach einiger Zeit auch in Alltagssituationen gut funktionieren.

Ein „Nein“ ist lebensnotwendig und hilft bei der Gefahrenvermeidung!

Korrektur

Wenn Ihr Kleiner die Grenzen des guten Benehmens überschreitet, müssen Sie ihm das auch zeigen. In manchen Fällen mag ein Ignorieren ausreichend sein, zum Beispiel, wenn er bei Sozialkontakt mit Ihnen zu aufdringlich und wild wird. In diesem Fall sagen Sie klar und deutlich „Schluss“, stehen auf und gehen. Nun hat er das, was ihm eben noch wichtig war verloren und steht alleine da. 

Sollte dies allerdings nicht ausreichen, ihn zu unterbrechen, oder wenn er zum Beispiel gerade Ihr bereits erwähntes Paar Lieblingsschuhe zerlegt, wird ein Ignorieren recht wenig bringen: Ihrem Kleinen ist es in dieser Situation herzlich egal, ob Sie weggehen oder nicht.In diesem Fall kommen Sie um deutliche Abbruchsignale nicht herum. Das ist aber auch nicht schlimm, solange sie unmissverständlich und der Situation angemessen sind und sofort erfolgen. Begrenzen Sie ihn, indem Sie direkt auf ihn zugehen oder sich über ihn beugen und ihn dabei fixieren. Wenn das nicht ausreicht, können Sie ihn auch anrempeln oder ihn umwerfen. Das hört sich härter an und sieht schlimmer aus als es ist. Wer einmal Althunde im Umgang mit Welpen beobachtet hat weiß, dass es da nicht zimperlich zugeht. Dafür sitzt die Lektion dann auch und man muss das Ganze nicht immer wieder wiederholen. Was das sofortige und unmissverständliche Handeln angeht, können wir Menschen von den Hunden noch viel lernen! Welpen, die ernst gemeinte Abbruchsignale von Althunden ignorieren, wird man nie erleben, wohingegen Welpen, die die menschlichen Abbruchsignale nicht ernst nehmen, leider keine Seltenheit sind. Noch haben Sie es einfach, und vieles, was jetzt ja noch so süß ist, ist beim erwachsenen Hund alles andere als süß! 

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Hunde nicht nachtragend sind. Auch da sollten wir uns eine Scheibe von abschneiden und von den Hunden lernen. Ignorieren über einen längeren Zeitraum ist nicht sinnvoll, sondern – ganz im Gegenteil – schädlich für die Mensch-Hund-Beziehung. Die Annahme des „Versöhnungsangebots“ des Gemaßregelten ist äußerst wichtig und wird das Vertrauen Ihres Hundes in Sie stärken.

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