| Happy Dog unterstützt Beschützerinstinkte e.V.

Seit Mai 2014 unterstützt Happy Dog beschützerinstinkte e.V. Hilfe für Hunde in Not, für behinderte oder kranke Kinder und Senioren. Mit den Spenden von Happy Dog konnten letztes Jahr zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Wir möchten Ihnen hier einige Beispiele tiergestützter Therapien vorstellen für die unsere Spendengelder eingesetzt wurden:

Ausbildung von Diabetes-Warnhunden für Kinder:
Die Ausbildung eines Diabetes-Warnhundes kostet ca. 5000 Euro, was sich viele Familien nicht leisten können. Hier unterstützt beschützerinstinkte e.V. die Betrfoffenen finanziell. Leonie zum Beispiel ist 7 Jahre alt und hat seit über 2 Jahren Diabetes. Sie merkt den Unterzucker kaum und ihren Überzucker überhaupt nicht! Das ist sehr gefährlich für das Kind, nachts vor allem  - deshalb lässt die Familie einen Warnhund ausbilden.

Einen anderen Weg musste die Familie von Amelie gehen: Die 12-jährige leider unter Diabetes Typ 1 und ist dadurch stark beeinträchtigt.Das körperlich eher schwache Kind zeigt Versagensängste, Frustration und erste Anzeichen von körperlichen Beeinträchtigungen wegen mangelnder Bewegung was den Zustand der Haupterkrankung verschlechtert. Ein Diabetes-Warnhund konnte leider nicht einziehen, da die Mutter unter einer starken Hundeallergie leidet. beschützerinstinkte e.V. entschloss sich, Amelie eine tiergestützte Therapie zu ermöglichen. Etwa alle 2 Wochen trainiert Amelie mit Therapiehund Linus. Ziel ist es, ihre Beweglichkeit, körperliche Belastbarkeit und Ausdauer zu verbessern. Außerdem soll sie Selbständigkeit üben, Verantwortung übernehmen und sich durchsetzen. Im Umgang mit dem Hund übt sie den Einsatz von Körpersprache und die Erfolge steigern ihr Selbstwertgefühl.


Ausbildung von Begleithunden für Menschen mit physischen oder psychischen Beeinträchtigungen:
Frau M. leidet unter posttraumatischen Belastungsstörungen, starken Ängsten und depressiven Störungen, deren Ursprung in ihrer Kindheit und Jugend und den traumatischen Erlebnissen in dieser Zeit liegen. Ihr wurde Assistenzhund Loompy zur Seite gestellt, dessen Ausbildung beschützerinstinkte e.V. zusammen mit dem Weissen Ring finanziert. Kurz Loompy konnte bereits vor Weihnachten, nach seiner Grundausbildung bei der Familie einziehen, wodurch sich die Lebensumstände und vor allem die Lebensqualität von Frau M. schon jetzt beträchtlich verbessert haben: Loompy gibt ihr Sicherheit, erinnert sie an Medikamente und wird darauf geschult, ihre Panikattacken zu unterbrechen. Außerdem wird er zum Motivator - Frau M. muss bei Wind und Wetter `raus und kann dann auch wieder mit ihrem Kindern z.B. zum Spielplatz.

Frau K. sitzt seit ihrer Kindheit im Rollstuhl, leidet unter athropischem Muskelabbau in den Beinen, mit begleitenden Spastiken. Immer wieder scheitert Frau K. schon an den einfachsten Tätigkeiten, z.B. wenn ihr etwas herunter fällt oder wenn das Telefon zu weit weg liegt. Das sind Aufgaben, die die Hündin in ihrer Ausbildung als Assistenzhündin antrainiert bekommt: Es wird ihr gezielt beigebracht, heruntergefallene Gegenstände aufzuheben und zu bringen. Außerdem lernt sie, Türen aufzumachen, den Ampel- oder Fahrstuhlknopf zu drücken, Schuhe und Strümpfe auszuziehen und vieles mehr.

Zurück
Suche