| Tipps für ein glückliches und gesundes Hundeleben

Hunde sind unsere besten Freunde und treuesten Begleiter. Aber sorgen wir Hundehalter optimal für unsere Hunde? Lesen Sie hier, wie Sie die seelische und körperliche Gesundheit Ihres Vierbeiners fördern können.

Wichtig, die Bewegung!

Viel Bewegung ist für die Gesundheit und auch für die Lebensfreude der Tiere sehr wichtig und der beste Schutz vor Übergewicht. Grundsätzlich gilt daher, je mehr Auslauf, desto besser. Allerdings gilt das nicht für alle Hunde. Je nach Rasse, Alter oder Vorerkrankung können z.B. Sprünge, das Laufen am Fahrrad oder auch schon Treppensteigen schädlich sein. Fragen Sie im Zweifelsfall ihren Tierarzt.  Auch bei Welpen muss man sehr vorsichtig sein. Als Faustregel gilt 5 Minuten am Stück Gassi gehen pro Lebensmonat. So können die Gelenke gesund wachsen und möglichst lange leistungsfähig bleiben.

Auch der Kopf will "bewegt" werden

Gerade bei längeren Gassirunden schleicht sich oft eine gewisse Routine ein. Pflichtbewusst drehen Herrchen oder Frauchen mit dem vierbeinigen Begleiter die täglich gleiche Runde. Das ist einfach, aber für die Hunde oft sehr langweilig, denn sie sind von Natur aus neugierig und abenteuerlustig. Bringen Sie auch die Psyche in Bewegung. Gehe Sie neue Wege oder Umwege. Bauen Sie Spieleinheiten ein.

Sehr beliebt ist das z.B. das „Versteckspiel“. Stellen Sie sich hinter einen Baum oder Busch, wenn der Hund nicht aufpasst und fürs Finden gibt es ein Leckerli. Auch auf Hindernissen wie Baumstämmen balancieren oder einfach mal ein paar Kommandos üben, fordert den Kopf. Mit einer Belohnung sind die Hunde meist mit Eifer dabei und sie werden erstaunt sein, was Ihr Vierbeiner mit etwas Übung alles lernen kann.

Und die Ernährung?

Bei der Fütterung ist es wichtig, das Gewicht des Hundes im Auge zu behalten. Denn zu viel oder zu energiereiches Futter ist einer der häufigsten Fütterungsfehler. Das dadurch hervorgerufene Übergewicht führt nicht nur zu Bewegungslust und weniger Lebensfreude, auch Krankheiten des Herzens, der Nieren und der Haut werden begünstigt. Sogar Tumore entstehen häufiger bei zu schweren Hunden.  Achten Sie daher auf eine gesunde Figur. Es gibt viele Futtermittel, die kalorienreduziert sind und auch Spezialdiäten bei Ihrem Tierarzt. Dieser kann Sie auch beraten, ab wann das Gewicht ungesund ist und daher eine Diät notwendig wird.

Muss ich wirklich impfen und entwurmen?

Unsere Hunde sind immer draußen unterwegs und treffen dort viele Artgenossen. Auch wenn es die gefährlichen Krankheiten wie z.B. Staupe, Leptospirose oder Parvovirose nur noch selten gibt, sind sie leider nicht ganz ausgerottet. Nur eine regelmäßige Impfung der Hunde kann eine Ansteckung sicher verhindern. Hat sich der Hund erst einmal infiziert, ist eine Heilung oft nicht mehr möglich. Die Tollwutimpfung ist vorgeschrieben, wenn man seinen Hund z.B. im Urlaub mit ins Ausland nehmen möchte.

Auch eine Entwurmung unserer Vierbeiner sollte regelmäßig durchgeführt werden. Die Hunde nehmen nicht nur Wurmlarven aus der Umgebung auf, sie werden schon von der Mutter auf die Welpen weitergegeben und kapseln sich in den Muskeln ab. Von dort werden sie regelmäßig frei gesetzt und wandern in den Darm. Da Wurmmittel diese Larven nicht abtöten können, sollte jeder Hund, auch wenn er in der Stadt sehr hygienisch gehalten wird, regelmäßig seine Wurmkur bekommen. Das ist nicht nur für den Hund, sondern für alle wichtig, die engen Kontakt mit dem Tier haben.

Muss mein Hund auch zur Vorsorgeuntersuchungen?

Kommt der treue Freund in die Jahre, werden auch die Zipperlein immer größer. Nur wird das von den Besitzern oft nicht wahrgenommen. Alle Tiere haben eine große Überlebensstrategie in der Wildnis: Man darf nicht krank wirken. Auch unsere Hunde erscheinen daher oft noch sehr fit, obwohl es schon an der einen oder anderen Stelle schmerzt. Achten sie daher auch auf kleine Verhaltensänderungen. Spielt der Hund plötzlich nicht mehr so gerne, trinkt viel oder frisst weniger, können das schon erste Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt darüber und lassen Sie gerade ältere Tiere regelmäßig gründlich untersuchen. Viele Altersleiden können gut behandelt werden, wenn sie rechtzeitig entdeckt werden.  So können Sie mit Ihrem Vierbeiner hoffentlich, auch wenn er älter wird, noch eine aktive und glückliche Zeit verbringen.

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